Jing

Jing ist eine wunderbare einfache und trotzdem leistungsstarke Software, mit der man eigene Screencasts erstellen und sie sogar online teilen kann. Das Programm ist kostenlos und wir können bis zu 2 GB an Videos und Screenshots gratis online speichern.

Screencasts sind ja nicht nur dazu gedacht, professionelle Tutorials oder Egosendungen zu produzieren, sondern können auch dazu genutzt werden, Freunden aus der Ferne die Benutzung von Software zu erklären. Jing ist dazu bestens geeignet, weil das Programm einfach zu bedienen ist und eine Schnittstelle zum Onlinedienst Screencast.com gleich mitbringt, auf dem man die erstellten Meisterwerke der Öffentlichkeit präsentieren kann.

Die Funktionen von Jing

Im Idealfall besteht ein Screencast aus einem vertonten Film. Jing bezeichnet sich selbst als Screenshotsoftware und meint damit, dass es Aufnahmen von ausgewählten Bereichen des Bildschirms aufnimmt. Das können tatsächlich einzelne Bildschirmfotos, aber eben auch Videos mit Ton sein.

Nach dem Start des Jing Downloads ist von dem Programm lediglich ein winziger, gelbe Halbkreis a oberen Bildschirmrand zu sehen, der immer im Vordergrund ist, aber nicht stört. Fährt der Anwender mit der Maus darüber, so öffnen sich 3 “Strahlen” mit Menüfunktionen. Wird das Pluszeichen angeklickt, so dunkelt sich der Bildschirm ab und man kann mit der Maus ein Rechteck ziehen, in dem sich der Aufnahmebereich befindet. Fährt man mit der Maus vor dem ersten Klick über ein Fenster, so kann man dieses automatisch als Aufnahmerahmen aussuchen und draufklicken. Daraufhin öffnet sich am unteren Rand des Auswahlfensters ein Steuermenü. Hier wählt man zwischen einem Bildschirmfoto und einer Videoaufnahme.

Nach der Aufnahme bekommt der User das Ergebnis präsentiert und kann sich entscheiden, das Bild lokal zu speichern oder aber zu teilen. Standardmäßig wird das Werk mit dem Onlinedienst geteilt, der zur Herstellerfirma gehört.

Mit Jing auf Screencast.com teilen

Der Service Screencast.com gehört zum Jing-Hersteller TechSmith. Jeder Jing-Nutzer bekommt dort auf Wunsch 2 GB freien Onlinespeicher für seine Bilder und Videos. Dabei wird versprochen, dass das Copyright weiterhin dauerhaft beim Ersteller der Videos bleibt und die Daten nicht angefasst werden. Das hört sich generell gut an, ist kostenlos und man muss den Service ja nicht unbedingt nutzen, solange man die Daten auch lokal speichern kann.

Leider ist aber ein Konto bei Screencast.com Voraussetzung dafür, Jing überhaupt starten und nutzen zu können. Wer das jedoch partout nicht möchte, der kann zur Anmeldung durchaus eine Wegwerf-E-Mailadresse nutzen. Mit einer kleinen Änderung der Einstellungen können wir unsere Werke nämlich auch auf andere Weise teilen.

Jing-Videos mit Facebook, YouTube, FTP teilen

Wenn es auch nicht sofort sichtbar ist, kann Jing die selbst erstellten Bilder und Screencasts auch auf andere Weise teilen. Neben Screencast.com kann man das Programm nämlich auch mit YouTube, Twitter, Facebook und Flickr verbinden und sie sogar auf einen FTP-Server legen.

Dazu muss man allerdings Jing ein paar neue “Teilen-Buttons” verpassen. Das ist jedoch gar nicht so schwer. Am Ende einer Aufnahme bekommen wir sie noch einmal gezeigt. In diesem Fenster gibt es unten ein Menü. Dieses enthält rechts einen Schraubenschlüssel, mit dem wir ein kleines Fenster öffnen. Dort gibt es den Button “New”, welcher ein Konfigurationsfenster öffnet. Und diese enthält nun die Möglichkeit, die oben beschriebenen Dienste als weitere Buttons zum Teilen der Jing-Videos und -Bilder hinzuzufügen. Nach der Eingabe etwaiger Server- oder Login-Daten stehen diese Optionen zukünftig ebenfalls beim Teilen bereit.

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