Die wohl teuersten Songs: 222.000 US-Dollar für 24 Tracks

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(Holger) Im Verfahren gegen Jammie Thomas in den USA wurden gegen die allein stehende Mutter entschieden. Das Verfahren wurde von den Geschworenen nun zugunsten der "Recording Industry Association of America" (RIAA) entschieden.

Die wohl teuersten Songs: 222.000 US-Dollar für 24 Tracks

Die zwölf Geschworenen entschieden, dass die Mutter von zwei Kindern schuldig ist gegen das Copyright verstoßen zu haben. Pro Track muss sie nun 9.250 US-Dollar, insgesamt also 222.000 US-Dollar, bezahlen. Es hätte durchaus schlimmer kommen können, denn die Höchststrafe hätte auch 3,6 Millionen US-Dollar betragen können.

Nach nur zwei Tagen und rund fünfstündiger Diskussion kam die Entscheidung überraschend schnell. Insgesamt hat RIAA in den letzten vier Jahren mehr als 20.000 Anzeigen erstattet, von denen aber die meisten außergerichtlich beigelegt wurden.

Thomas wird vorgeworfen als Kazaa-User die Songs illegal geladen zu haben. Sie selbst bestreitet die Nutzung von Kazaa. Die Festplatte, die die Songs beinhalten soll war in dem Verfahren kein Beweismittel, da die Beklagte diese einige Wochen nach dem Verstoß ausgetauscht hatte. Ihr wurde zum Verhängnis, dass sie ihren Nutzernamen “tereastarr” nicht nur bei Kazaa, sondern auch andernorts im Netz verwendet hat. Des Weiteren wurde sie über IP- und MAC-Adresse Ihres Modems eindeutig identifiziert. Ob sie nun in Berufung gehen will ist bislang nicht bekannt.

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