KCleaner

In der nicht gerade kleinen Riege der Festplatten-Reinigungsprogramme möchte sich KCleaner durch benutzerfreundliche Bedienung und Gründlichkeit hervortun. Einige praktische Features machen das Tool interessant.

Die Freeware KCleaner ist nicht ganz so unübersichtlich wie etwa CCleaner. Beim ersten Start warnt das Programm vernünftigerweise vor unvorsichtigen Säuberungsaktionen und bietet ein Einstellungsfenster. Hier sollte man sich vielleicht erst einmal vorsichtig herantasten und nur Daten ankreuzen, die man sicher und auf jeden Fall loswerden will.

KCleaner im Expertenmodus – Einstellungen

Normalerweise startet KCleaner in einem Grundmodus, der allerdings mehr Gefahren als der eigentliche Expertenmodus bietet. Denn im Gegensatz zum Expertenmodus kann man hier die Reinigung nicht simulieren.

Das ist aber anzuraten, denn nur so bekommt man vor der endgültigen Löschung die gefundenen Daten präsentiert und kann sich entscheiden, was davon wirklich verzichtbar ist. Der Expertenmodus lässt sich jederzeit mit dem entsprechenden Button oder der Tastenkombination Strg + E aktivieren.

Das Einstellungsfenster erreicht man jederzeit über das Menü oder auch mit den Tasten Strg und S. Dort legen wir unter anderem die zu löschenden Dateitypen fest. Aber dort trifft man auch die Entscheidung zu den automatischen Funktionen sowie zur Löschsicherheit. Bei der Standardlöschmethode werden die Dateien einfach nur im Windows-Modus gelöscht. Dann sind sie verhältnismäßig leicht wiederherstellbar. Dann gibt es noch die Löschmethode des einfachen Überschreibens mit Zufallszeichen, was die Wiederherstellung an sich schon fast unmöglich macht. Und schließlich gibt es noch die dreimalige Löschung mit dem Sicherheitsstandard DoD-5220.22-M. Auch dabei handelt es sich nur um ein Überschreiben mit Zufallszahlen, aber das entspricht den Sicherheitsvorgaben des US-Verteidigungsministeriums.

Manueller und automatischer Modus des KCleaner

Die eigentlich wichtigen Funktionen des Grundmodus beschränken sich auf fünf Buttons. Da sind vier Buttons für den manuellen Modus. Man kann den Rechner einmalig säubern oder nach dem Säubern den PC wahlweise ausschalten, neu starten oder Windows schließen.

Interessant für Computer mit sensiblen Daten sind die automatischen Funktionen des Programms. Es besteht beispielsweise die Möglichkeit, KCleaner direkt beim Windows-Start zu laden, eine Säuberung mit gespeicherten Einstellungen durchzuführend und das Programm dann wieder zu schließen. Dazu wählt man nur die entsprechende Option und dann trägt sich das Tool in den Autostart an.

Außerdem gibt es noch einen automatischen Modus, bei dem das Programm in einem einstellbaren Rhythmus die gewählten Reinigungsarbeiten vornimmt. Dabei kann man die Säuberungen in Intervallen zwischen 1 und 24 Stunden festlegen.

Es ist auf jeden Fall empfehlenswert, bei den Dateitypen zuerst mit wenigen Optionen anzufangen und die Reinigung zu simulieren. Es werden zwar generell keine wichtigen Systemdaten angetastet, aber man weiß ja nie...
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