Bewerbung per Mail – darauf müsst ihr achten

Selim Baykara

Die Bewerbung per Mail ist heute in vielen Unternehmen der Standardweg um die Bewerbung zu versenden. In dem folgenden Artikel erklären wir euch alles zu Anschreiben, Format und worauf ihr sonst noch dabei achten müsst.

Bewerbung per Mail – so sieht der Inhalt aus

Inhaltlich gesehen unterscheidet sich die Bewerbung per Mail nicht von einer postalischen Bewerbung. Die Bewerbung per Mail besteht infolgedessen aus:

  • Anschreiben
  • Lebenslauf
  • Zeugnissen (sowohl schulische, als auch Arbeitszeugnisse)
  • ggf. Arbeitsproben

Auf der Suche nache einem schönen Einleitungssatz für die Bewerbung? Dann lest unseren Ratgeber Der beste Einleitungssatz für die Bewerbung: fünf Beispiel-Sätze! Alle Dokumente kombiniert ihr anschließend zu einer einzelnen PDF-Datei und fügt sie eurer E-Mail als Anhang bei. Tut ihr das nicht, müsste sich der Personaler durch mehrere Dokumente klicken, was mehr Zeit und Aufwand bedeutet. Wie ihr PDFs kombiniert, erfahrt ihr in dem folgenden Guide Dateien in einem PDF zusammenfügen.

Bewerbung per Mail – Tipps zum Anschreiben

Das Anschreiben solltet ihr keinesfalls direkt in die E-Mail reinkopieren. Erstens sieht ein Anschreiben im E-Mail-Fenster nicht gut aus, zweitens bietet das PDF-Format den Vorteil, dass sich der Personaler alle Dokumente bequem ausdrucken und wie einen Brief lesen kann. Eine leere E-Mail sieht allerdings auch nicht gut aus – schreibt in das E-Mail-Fenster deshalb am besten eine stark gekürzte Version des eigentlichen Anschreibens. Ein kurzer Satz wie „Sehr geehrter Herr XY, anbei sende ich ihnen die vollständigen Unterlagen für meine Bewerbung als XY“ ist ebenfalls möglich.

Weitere Tipps zum Anschreiben

  • Verzichtet bei der E-Mail auf HTML-Formatierungen wie Farben, Schriftgrößen, Schriftarten
  • Die Absender-Adresse sollte seriös wirken. Eine E-Mail-Adresse wie Sternchen78@hotmail.com wirkt unprofessionell und wird dementsprechend schlechter bewertet. Am besten eignet sich die Kombination aus Vornamen.Nachnamen@provider.de, z.B. Hans.Mustermann@gmx.de.
  • Die Betreffs-Zeile sollte aussagekräftig sein. Vermeidet übertriebene oder werbliche Aussagen. Am besten schreibt ihr als Betreff einfach „Bewerbung für die Stelle XY“
  • Achtet darauf, dass sich die Dokumente auch wirklich öffnen lassen. Weniger bekannte Formate wie OpenOffice oder selbst das Doc Format vom Microsoft Office solltet ihr vermeiden – gegebenenfalls hat der Personaler das entsprechende Programm nicht installiert und kann eure Dokumente nicht öffnen.

So macht ihr einen guten Eindruck

  • Dei Dateigröße eurer Dokumente sollte so klein wie möglich sein. Achtet darauf, dass sie die Größe von 2 MB nicht überschreitet, andernfalls wird das System des Empfängers belastet. Die Größe der Datei prüft ihr indem ihr das Dokument mit Rechtsklick anklickt und zum Reiter Eigenschaften wechselt. Unser Guide PDF-Dateien komprimieren – mit einem PDFCreator-Trick verrät euch außerdem wie ihr zu große PDF-Dateien mit wenigen Klicks auf die richtige Größe schrumpft.
  • Alle Kontakt-Daten (Name, Adresse, Telefon-Nummern, E-Mail) sollten noch einmal im E-Mail Anschreiben drin stehen. Am besten fügt ihr sie in der Kopfzeile des E-Mail-Fensters über dem eigentlichen Text ein.
  • Verzichtet auf die Einstellung Empfangsbestätigung. Für euch mag das eine praktische Methode sein, um zu prüfen, ob der Personaler tatsächlich eure E-Mail erhalten hat. Aus Empfängersicht nervt es allerdings und wirkt zudem aufdringlich – diesen Eindruck solltet ihr vermeiden.

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 Bildquellen: Screenshots, Antonio Guillem

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