Little Snitch – Den Schnüfflern unter Mac OS X auf der Spur

Es gibt immer wieder Unternehmen, die gerne mal den heimischen PC oder Mac durchsuchen, davon mitbekommen kann man allerdings kaum etwas bis gar nichts, denn alles geschieht schön verdeckt – im Hintergrund. So schauen Apple und Microsoft seinen Nutzern sehr gerne über die Schulter, doch auch Adobe wurde damals geoutet. Natürlich beteuern alle, dass das so nicht stimmen würde, jedoch ist es recht einfach zu kontrollieren, was denn so von E.T. nach Hause über die Telefonleitung geschickt wird.
Wer gerne selbst entscheidet, was wann und von wem versendet werden darf, kann sich eines sehr netten Werkzeuges bedienen, nämlich Little Snitch. Wir haben uns das Programm angeschaut und werde das Vorgehen hier Schritt für Schritt erklären.
Hat man sich das Programm heruntergeladen, muss man mittels eines Doppelklick das .dmg öffnen. Darin befindet sich nun der Installer, den man ebenfalls per Doppelklick startet:


Setzt man nun die Installation fort, werden alle notwendigen Daten in das System kopiert und einige Protokolle und Scripte im Hintergrund verändert. Man darf nicht vergessen, dass Mac OS X zwar eine sehr schöne Oberfläche hat, aber im Hintergrund ein komplettes Unix “werkelt”. Hier gibt es also jede Menge Scripte, die der Computer beim Start ausführt und auch während der gesamten Laufzeit benötigt:

Hier gibt es nun einige interessante Optionen.
- Sie können auswählen, ob die Einstellungen “Einmal”, “Bis zum Beenden” oder “Für immer” vorgenommen werden sollen
- Sie entscheiden dabei, welche Verbindung genau Sie beeinflussen möchten oder ob es alle Verbindungen sein sollen und ob Sie diese
- “Verbieten” oder “Erlauben” möchten
Little Snitch lernt dabei kräftig von Ihrem Handeln und riegelt den Computer damit mehr und mehr gegen die Aussenwelt ab.
Weiter liefert Little Snitch einen Monitor mit, der die Aktivitäten ständig anzeigen kann. Der Anwender behält so immer die Übersicht, ob Daten herausgehen und wenn ja, ob sie “Grün” oder “Rot” sind, also gut oder nicht so gut:





