Little Snitch

Sven Kaulfuss

Die Software Little Snitch bietet dem Anwender vielfältige Möglichkeiten den Internetverkehr auf dem eigenen Rechner zu kontrollieren und somit die Sicherheit zu erhöhen. Die hauseigene Firewall von Mac OS X verhindert zwar den unerlaubten Zugriff von Außen auf den Mac, ist jedoch nutzlos in die andere Richtung.

Man mag sich kaum vorstellen, wie viele unbemerkte Zugriffe von Programmen erfolgen, die fleißig Daten rausschicken. Dies kann unter Umständen erwünscht sein, ist gegebenenfalls lästig und in einigen Fällen schlichtweg gefährlich, denn schließlich möchte man gerne selber entscheiden, wer welche Daten beziehen darf. Standardmäßig ist man jedoch diesem Tun ausgeliefert – nicht mehr mit Little Snitch. Die Shareware informiert den Anwender sobald ein Programm versucht eine Internetverbindung aufzubauen, im Anschluss entscheidet man sich ob man dies zulässt oder erlaubt. Auf diese Weise legt man Regeln fest, wie derartige Verbindungen zukünftig gehandhabt werden. Da Little Snitch im Hintergrund arbeitet, ist man unauffällig geschützt und verhindert, dass private Daten ohne eigenes Wissen in die falschen Hände gelangen können – auch sehr effektiv gegen Viren, Trojaner und andere Schadprogramme. Little Snitch erlaubt vielfältige Konfigurationsmöglichkeiten, einzeln für jedes Programm werden spezielle Rechte vergeben und – wenn nötig – vollends untersagt. Little Snitch bietet in der aktuellen Version 2 zahlreiche Neuerungen, bspw. ein neues Interface, ein neugestalteter Verbindungsalarm, neue Filter, iPv6-Unterstützung und die deutsche Lokalisierung. Besonders erwähnenswert ist sicherlich der integrierte Netzwerkmonitor, der detaillierte Informationen über den gesamten Datenverkehr anzeigt. Die zum Download vorliegende Shareware-Version funktioniert ohne Einschränkungen, deaktiviert sich jedoch jeweils nach drei Stunden. Wer also nicht ständig seinen Rechner Neustarten möchte, sollte über eine Lizenzierung (ab 29,95 Euro) nachdenken.

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