Delicious Library 2.5: Weniger ist mehr

Florian Matthey
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Delicious Monster hat eine neue Version 2.5 seiner Katalogisierungssoftware Delicious Library veröffentlicht. Das Update konzentriert sich vor allem auf Verbesserungen der Leistungen und Bugfixes: In einem Interview räumt der Entwickler Wil Shipley ein, mit der Version 2.0 zu viel auf einmal versucht zu haben. Das jüngste Update soll die restlichen der dadurch entstandenen Probleme in die Vergangenheit befördern.

Shipley erklärt gegenüber ArsTechnica, was er und seine Kollegen mit Delicious Library 2.0 vor hatten: Einerseits basierte die Datenbank nicht mehr auf XML sondern auf Apples Programmierschnittstelle CoreData, um die Verwaltung um einiges zu beschleunigen. Das funktionierte auch, führte aber zu einigen Problemen: Zum einen waren Apples Technologien in Mac OS X 10.5 und 10.6 selbst nicht ohne Bugs, zum anderen hatten die Entwickler es nicht geschafft, in Beta-Tests alle potentiellen Einsatzgebiete auszuprobieren. Wer beispielsweise tausende von Artikeln erfasste und diese im Web publizieren wollte, brachte die Software durch ein Speicherleck zum Einfrieren und Abstürzen. Shipley hatte es nicht für möglich gehalten, dass ein Benutzer so viel Zeit in die Software investieren würde.

Um Bugs in zukünftigen Versionen zu vermeiden, hat Delicious Monster auch einige Features wieder entfernt. Zunächst musste SFTP-Publishing weichen, in der Version 2.5 fehlt das Publishing über Apples iWeb – das Reverse Engineering der von Apple unter Verschluss gehaltenen Codes habe zu viel Aufwand in Anspruch genommen.

Das Update auf die Version 2.5 ist kostenlos, die Vollversion kostet 40 US-Dollar (circa 31 Euro).

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