iDocument: Dokumentenverwaltung nach Cupertiner Art

Tizian Nemeth
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Wer auf seinem Mac mit ausufernden Dokumenten-Bergen kämpft, dem will iDocument helfen. Die Oberfläche des Dokumenten-Managers erinnert an Apples iPhoto. Er stammt vom Entwickler IcyBlaze und listet PDF , Numbers-, Keynote-, Pages-, Word-, Excel- und PowerPoint-Dokumente auf, auch TXT- und RTF-Dateien findet man in der Archivierungssoftware wieder.

Beim ersten Start bestimmt der Anwender, an welchen Orten die Anwendung die Dokumente sammeln soll. Das Programm schlägt zunächst den Dokumenten-Ordner und den Schreibtisch vor, allerdings kann man über den Auswahl-Button auch andere Ordner bestimmen. Hat der Anwender alle Dokumente importiert, kann er über die Suchfunktion die gewünschten Dokumente finden, indem er nach Titel, Tags, Inhalt oder Daten forscht.

Die Entwickler haben Quick Look integriert, für einen besseren Überblick kann man einzelne Dokumente mit einer Flagge versehen und mit farbigen Etiketten markieren. Über die Share-Funktion kann man unter anderem Texte, PDFs und Präsentationen mit anderen Benutzern im lokalen Netzwerk teilen und aus der Anwendung heraus Dokumente per E-Mail versenden.

iDocument lässt sich 15 Tage lang kostenlos nutzen, die Vollversion kostet dann allerdings 34,95 US-Dollar. Billiger mag da in manchen Fällen ein herzhafter Tritt in die Tonne sein. Wie Tucholsky sagt: “Die Seele einer jeden Ordnung ist ein großer Papierkorb.”

An einer Umsetzung für das iPhone und den iPod touch arbeiten die Entwickler derzeit.

3,5 Megabyte Download – mindestens Mac OS X 10.6 – englisch – 34,95 US-Dollar.


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