ZFS: Unternehmen plant Integration von 128-Bit-Dateisystem für Mac

Florian Matthey
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Das von Sun entwickelte Zettabyte File System (ZFS) könnte doch noch seinen Weg auf den Mac finden – allerdings über eine Lösung eines dritten Entwicklers, nicht von Apple selbst. Das Unternehmen Ten’s Complement hat mit Z-410 Storage eine ZFS-Integration angekündigt, deren Beta-Phase bald anlaufen soll.

Apple wollte das 128-Bit-Dateisystem ursprünglich in Mac OS X 10.5 Leopard integrieren, später verschob das Unternehmen die Pläne für Mac OS X 10.6 Snow Leopard. Doch auch das letzte größere OS-Update erhielt keine ZFS-Integration, im Jahr 2009 verwies Apple auf seiner ZFS-Projektseite darauf, dass das Projekt beendet sei. Eine offizielle Begründung blieb damals aus, jedoch gab es Spekulationen um mögliche Lizenzschwierigkeiten.

ZFS bietet gegenüber herkömmlicher Dateisysteme wie Apples HFS+ viele Vorteile. Das System kann mit unendlich großen Datenmengen umgehen, Volumes und Partitionen ohne Weiteres über mehrere physische Datenträger verteilen und ohne Zusatzsoftware inkrementelle Backups erstellen. Ten’s Complement verrät auf der eigenen Website nicht viele Details über Z-4120 Storage, demnächst soll aber die nächste Beta-Phase anlaufen. Dann sollen sich Interessierte für weitere Beta-Tests melden können.

Weitere Themen: Mac OS X, Mac

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