OS X Lion: Beta-Builds enthalten erneut Hinweise auf HIDPI-Modus

Florian Matthey
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Seit Jahren arbeitet Apple an der Integration eines “HIDPI”-Modus ins Mac OS X, der in Macs mit besonders hochauflösenden Displays zum Einsatz kommen könnte – beispielsweise in einem “Retina-Display-MacBook Pro”, das kürzlich in der Gerüchteküche fürs Jahr 2012 auftauchte. Die Vorab-Builds von OS X Lion 10.7.3 machen zumindest erneut Hoffnung.

Die Gerüchteseite Mac Rumors hat entdeckt, dass in den Vorab-Builds zumindest zwischenzeitig im Informations-Menü im Finder die Option auftauchte, Apps “im HIDPI-Modus” zu öffnen. Im jüngsten Beta-Build 11D36 soll dieser Eintrag allerdings wieder fehlen.

Es sieht also nicht so aus, als würde Apple den Modus schon mit dem nächsten Lion-Update aktivieren. Dennoch mehren sich die Hinweise, dass das Betriebssystem bald unabhängiger von der Auflösung des jeweiligen Macs sein wird.

Ein HIDPI-Modus bedeutete, dass Elemente der Benutzeroberfläche bei einer höheren Auflösung auf einem gleich großen Display nicht einfach – wie bisher – kleiner erscheinen. Stattdessen sollen die grafischen Elemente selbst in verschiedenen Auflösungen vorliegen, um einer höher aufgelöstes Bild zu erzeugen. Einen ähnlichen Weg ging Apple mit der Integration des Retina Displays im iPhone 4 – auch auf diesem blieben die grafischen Elemente des iOS gleich groß, erscheinen aber durch die Auflösung-Verdopplung deutlich schärfer.

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