OS X Lion: Verkaufsstart angeblich am 14. Juli

Florian Matthey
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Nach der Veröffentlichung der Golden-Master-Vorabversion am letzten Freitag soll OS X Lion für alle Apple-Kunden nun am 14. Juli erscheinen. Eine offizielle Bestätigung steht zwar noch aus, jedoch nennen mehrere Quellen den Tag als von Apple geplanten Termin. Die Golden-Master-Version lässt derweil erkennen, dass Lion erstmals Virtualisierung des Apple-Betriebssystems erlaubt.

Apple plant mit 14. Juli

Apple erklärte bislang nur, dass Lion “im Juli” erscheinen werde, ohne einen genauen Termin zu benennen. Sowohl 9 to 5 Mac als auch die französische Website MacBidouille sind sich allerdings sicher, dass es nach Apples aktueller Planung am 14. Juli soweit sein wird. 9 to 5 Mac beruft sich hierbei auf “zuverlässige Quellen”. Am selben Tag könnte auch das neue MacBook Air erscheinen – die Website hatte zuvor auch für das dünnste MacBook von einem geplanten Veröffentlichungstermin am 14. Juli gehört.

Da Apple Lion im Gegensatz zu den Vorgängerversionen nicht auf DVD ausliefern, sondern über den Mac App Store als kostenpflichtigen Download für 23,99 Euro verkaufen möchte, bleiben kurzfristige Verzögerungen möglich. Das wäre vor allem dann wahrscheinlich, wenn Entwickler in dem Golden-Master-Build in diesen Tagen noch schwerwiegende Bugs finden sollten.

Bahn frei für neue Macs

Dass es zwischen dem Veröffentlichungstermin von Lion und MacBook Air einen Zusammenhang gibt, erklärt sich aus Apples aktuellen Plänen, neue Macs auch nur mit dem neuen Betriebssystem auszuliefern: Lion soll ein wichtiger Faktor sein, um das Interesse potentieller Kunden an den neuen Rechnern zu wecken. Am 14. Juli selbst oder auch kurz nach diesem Termin könnten daher neue MacBook-Air-, MacBook-, Mac-mini- und Mac-Pro-Modelle anstehen.

Virtualisierung erlaubt

Die Endbenutzer-Lizenzvereinbarung (EULA) von Lion, die Apple dem Golden-Master-Build beilegt, verrät derweil, dass Apple den Benutzern eine zweite Lion-Installation auf einem Rechner über eine Virtualisierungslösung erlaubt. In Zukunft könnten Benutzer also über Software wie Parallels oder VMware Fusion neben einer Windows- oder Linux-Installation auch eine zweite Lion-Installation einsetzen. Bisher war das nur Benutzern von Mac OS X Server vorbehalten, mit Lion vereint Apple das Server- und Client-OS allerdings in ein einzelnes Betriebssystem, für das die Server-Funktionen als Apps erhältlich sein werden.

Kein “Willkommen”-Video

Wer Lion zum ersten Mal startet, sieht zumindest in der Golden-Master-Version übrigens kein “Willkommen”-Video – anders als in den Vorgänger-Versionen des Betriebssystems (siehe Video unten). Dafür startet das Betriebssystem sofort einen Setup-Assistenten, in dem ein Instruktionsvideo das Multi-Touch-Scrolling als einer der neuen Touch-Funktionen des Betriebssystems präsentiert.

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