ManicTime

ManicTime

Mit ManicTime können wir genau die Zeit nachvollziehen, die wir für einzelne Aufgaben gebraucht haben. Das Tool läuft im Hintergrund und zeichnet alle Aktivitäten auf.

Wieviel Zeit habe ich denn nun wirklich für die Arbeit an Projekt XYZ gebraucht? Die Mittagspause hat doch nur 20 Minuten gedauert, oder? Wer sich immer wieder solche Fragen stellt, für den ist ManicTime wie gemacht. Während man ungestört und wie immer vor sich hin arbeitet, protokolliert das Programm die Dauer jedes Programmzugriffs, jeden Programmaufruf und jede Abwesenheit. Die Sharewareversion ist teamfähig und extrem leistungsstark, aber schon die hier vorliegende Freeware-Version kann reichlich!

ManicTime ist exakt

Es gibt zwei Versionen von ManicTime. Wer immer nur an einem Rechner arbeitet, der kann das Programm fest installieren. Für alle anderen gibt es eine USB-Version, die portabel ist und sich für Projekte an anderen Orten eignet. ManicTime ist vielseitig einsetzbar. Einerseits natürlich für das Tracking der eigenen Arbeitszeiten, um sich einen genauen und nachweisbaren Überblick zu verschaffen. Andererseits kann man damit auch Mitarbeiter oder Kinder überwachen, um zu sehen, was sie so während ihrer Computerzeit machen.

Die Version ManicTime Professional kostet immerhin fast 70 Dollar, bietet dafür aber z.B. eine Reporterzeugung, das Taggen von Aktivitäten sowie die Möglichkeit, das Programm derartig im Hintergrund laufen zu lassen, dass selbst das Anwendungsicon versteckt wird. Das ist nötig, wenn es zur Mitarbeiterkontrolle genutzt werden soll. Die muss aber in Deutschland ohnehin mitgeteilt werden. Das Ausspionieren von Mitarbeitern mit solchen Instrumenten ist hier illegal. Wie gut das funktioniert, kann man übrigens über einen Zeitraum von 15 Tagen ausprobieren! Direkt nach dem Start kann der Anwender angeben, ob er die Pro-Features antesten, oder gleich mit der freien Version arbeiten will. Rentner, Studenten und Unis bekommen einen Rabatt.

ManicTime arbeitet selbständig

Gleich nach dem ersten Start trägt sich ManicTime in die Autostartgruppe ein und startet zukünftig während des Bootens. In den Einstellungen kann man das aber deaktivieren. Dort lässt sich auch festlegen, welche Anwendungen niemals in der Aufzeichnung auftauchen sollen. Dort kann sich der Anwender auch entscheiden, ob etwa bestimmte Webseiten, Dokumente oder Fenster-Titel von der Protokollierung ausgeschlossen sind. Das ist nötig bzw. hilfreich, wenn man die Aufzeichnung für eine detaillierte Abrechnung beim Kunden exportiert.

Für die generelle Aufzeichnung aller Aktivitäten sind hingegen keinerlei Einstellungen notwendig. ManicTime startet und beginnt sofort, alle offenen Fenster in dem Moment aufzuzeichnen, wenn der User dorthin wechselt. Es wird also nicht gespeichert “Der Anwender hatte von 8:00 Uhr bis 15:00 Firefox offen”, sondern jeder Zeitraum, in dem der Anwender tatsächlich in firefox aktiv war – inklusive aller Webseitentitel und Dauer ihrer Betrachtung. Wird man damit überwacht, ist das schon gruselig. Aber um den eigenen Zeitbedarf zu protokollieren, ist das extrem hilfreich. Mit Hilfe von filtern kann man jede einzelne Aktion aussortieren und sich so genau anzeigen lassen, wie lange eine Aktion gedauert hat.

ManicTime setzt das Vorhandensein eines installierten .NET-Frameworks voraus. Bei den meisten Usern dürfte das allerdings bereits vorhanden sein.

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