Windows 10 blockiert Flash-Inhalte im Edge-Browser mit Creators Update

Peter Hryciuk

Das kommende Creators Update für Windows 10 wird für den Microsoft-Edge-Browser eine wichtige neue Funktion bringen, die mehr Kontrolle über Flash-Inhalte ermöglicht, die normalerweise automatisch abgespielt werden.

Windows 10 blockiert Flash-Inhalte im Edge-Browser mit Creators Update

Windows 10 blockiert Flash-Inhalte im Edge-Browser

Microsoft möchte den in Windows 10 integrierten Edge-Browser für die Nutzer interessanter machen und hat nun, wie schon andere Unternehmen zuvor, angekündigt, dass mit dem kommenden Creators Update Flash-Inhalte im Browser standardmäßig blockiert werden. Wenn der Nutzer eine Webseite besucht, auf der Flash-Inhalte angezeigt werden, werden diese nicht automatisch abgespielt. Der Edge-Browser unterstützt natürlich weiterhin Flash-Inhalte, sodass der Benutzer manuell die Ausführung starten kann, wenn es denn gewünscht ist. Ansonsten führt Microsoft Edge die Inhalte nicht mehr aus.

Das ist ein wichtiger Schritt für Microsoft und die über 400 Millionen Nutzer von Windows 10. Der Edge-Browser ist vorinstalliert und soll natürlich alle modernen Standards unterstützen, sowie sich an den aktuellen Vorgaben und Entscheidungen der Konkurrenz beteiligen. Nur so kann man Nutzer von Windows 10 auch zur Nutzung des Edge-Browsers bringen. Die Zukunft gehört HTML5 und viele Internetseiten haben bereits auf den neuen Standard umgestellt. Flash gilt mittlerweile als unsicher und ressourcenfressend. Selbst leistungsstarke PCs haben teilweise Probleme, wenn bestimmte Flash-Inhalte auf Webseiten angezeigt werden. Dem will man endlich ein Ende setzen.

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Neuregelung erst mit Windows 10 Creators Update

Die Änderung in Microsoft Edge wird erst mit dem kommenden Creators Update für Windows 10 umgesetzt. Microsoft will so eine hohe Performance, Stabilität und verbesserte Sicherheit garantieren. Man ist sich zwar bewusst, dass Flash-Inhalte zum Internet gehören, doch die Vorteile von HTML5 überwiegen. Das sehen auch andere Unternehmen wie Apple, Mozilla und Google so. Da der Benutzer Flash-Inhalte bei Bedarf aber weiterhin abspielen kann, entsteht kein großer Nachteil.

Quelle: Windows-Blog

 

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Introducing the Windows 10 Creators Update

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Weitere Themen: Adobe Flash Player, Windows 10, Microsoft

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