Britische Behörde prüft Preisabsprachen zwischen E-Book-Stores und Verlegern

Florian Matthey
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Die britische Wettbewerbsbehörde, das Office of Fair Trading, prüft in diesen Tagen rechtliche Schritte gegen Betreiber von E-Book-Stores wie Amazons Kindle Store oder Apples iBookstore. Stein des Anstoßes ist das von den Betreibern gewählte Agenturmodell, mit dem Verleger die Preise ihrer Bücher vorab selbst festlegen können.

Nach dem Agenturmodell zeigen sich die Store-Betreiber wie Apple und Amazon zwar verantwortlich für den Vertrieb der digitalen Bücher, den Preis haben die Verleger aber vorab festgelegt. Die britische Behörde glaubt, dass darin eine unerlaubte Praxis liegen könnte, die dem Wettbewerb auf der Insel schade. Auch in den USA haben Wettbewerbsbehörden ein kritisches Auge auf das Modell geworfen: Die Bundesstaaten Connecticut und Texas sollen ebenfalls rechtliche Schritte prüfen.

Das britische Office of Fair Trading verweist allerdings darauf, dass die Ermittlungen sich noch im Anfangsstadium befinden. Zu diesem Zeitpunkt könnte noch nicht davon ausgegangen werden, dass die Betroffenen gegen Wettbewerbsrecht verstoßen haben.

In Deutschland müssen die Verlage aufgrund der gesetzlich geregelten Buchpreisbindung den Verkaufspreis Festlegen. Dies gilt – bis auf ein paar Ausnahmen – auch für E-Books.


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