Umfrage: Welche Office-Lösung verwenden Sie?

Tizian Nemeth
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Texte schreiben, Tabellen und Präsentationen erstellen – eine Office-Anwendung findet sich sicher auf beinahe jedem Mac. Die Frage ist nur: Welche Office-Anwendung verwendet man auf dem Mac? Die Auswahl ist größer als man denkt. macnews.de stellt die Kontrahenten in aller Kürze vor und Sie sagen uns Ihre Meinung zu Ihrem persönlichen Favoriten in unserer Mini-Umfrage auf unserer Facebook-Seite.

Neben Microsofts Office, das die Redmonder in der 2011-er Version ab heute im Handel* anbieten, gibt es auch Apples iWork* und kostenlose Office-Pakete wie OpenOffice und Lotus Symphony. Aber auch Online-Lösungen wie Google Docs nutzen immer mehr Anwender. macnews.de würde gern von Ihnen erfahren, welche Office-Version Sie einsetzen. Wer sich noch nicht sicher ist, der kann die Kontrahenten hier noch einmal vergleichen.

Microsoft Office 2011

Microsoft gehört sicherlich zu den häufiger eingesetzten Office-Lösungen – Untersuchungen sprechen von 72 Prozent aller eingesetzten Rechner. Und mit Microsoft Office 2011* schickt sich der Hersteller nicht nur an, einige Probleme aus der Vorgängerversion zu beseitigen, sondern führt auch erstmals Outlook und die Ribbon-Benutzeroberfläche aus der Windows-Version auf dem Mac ein.

Unsere ersten Eindrücke der neuen Office-Suite sind gut. Vor allem systemabstürze wie sie uns beim Vorgänger noch geplagt haben, konnten wir bislang nicht feststellen. Zudem unterstützt Excel nun wieder Makros – ein Ärgernis für Mac-Anwender, wollten sie mit der 2008-er Version Dokumente mit integrierten Makros eines Windows-Anwenders öffnen.

Die Redaktion hat die Suite eingehend betrachtet, 10 Fragen gestellt und 10 Antworten zu den wichtigsten Fakten gegeben sowie die wichtigsten Neuerungen näher betrachtet.

Der Preis für die “Home & Student”-Version liegt bei 139 Euro, die “Business & Home”-Version kostet 379 Euro – nur in letzterer ist dann aber auch Outlook enthalten.

iWork ’09

Apples iWork* ist mittlerweile schon ein betagter Veteran: Die Office-Lösung aus Cupertino hat nun schon fast zwei Jahre auf dem Buckel und eigentlich hatten viele Anwender gehofft, dass Apple die Suite nun endlich aktualisiert. Doch auf dem “Back to the Mac”-Event präsentierte Apple “nur” iLife ’11 und einige andere Dinge.

Dabei hatte Amazon mit der scheinbar verfrühten Veröffentlichung der iWork ’10-Bücher ein baldiges Erscheinen angekündigt. Doch nun werden Anwender wohl gleich auf Version ’11 warten können, falls Apple sich nicht gleich für eine Cloud-basierte Lösung entscheidet.

Die aktuelle iWork-Version kostet 79 Euro.

OpenOffice.org

OpenOffice hat im Kampf um Fans einen entscheidenden Vorteil: Die Office-Suite kann man sich kostenlos herunterladen. Dennoch ist im Paket alles enthalten, was man von einer Office-Lösung erwartet.

Wer nun glaubt, dass da ein Haken in der Anwendung sei, irrt. OpenOffice funktioniert sowohl auf dem Mac als auch unter Windows, der Datenaustausch ist deshalb auch kein Problem.
Anders als bei Microsoft Office und iWork stehen dem Anwender sogar sechs Programmbestandteile zur Seite: Writer heißt die Textverarbeitung, mit Calc erstellte man Tabellen und Kalkuliert, Impress dient der Erstellung von Präsentationen. Zusätzlich gibt es noch das Grafikprogramm Draw, eine integrierte Datenbanklösung namens Base und Math, ein leistungsfähiger Formel-Editor.

Einen kurzen Überblick zu OpenOffice.org gibt es auf macmagazin.de.

Aktuell können Anwender sich den zweiten Release Candidate von OpenOffice 3.3 herunterladen. Die Entwickler haben in ihm zahlreiche Neuerungen integriert, aber auch Fehler des Vorgängers beseitigt. Eine vollständige Liste findet man auf der Herstellerseite.

IBM Lotus Symphony

IBM Lotus Symphony gibt es ebenso wie OpenOffice.org ksotenlos, die Offce-Anwendung basiert sogar auf OpenOffice. Die Software arbeitet mit den Microsoft Office-Formaten zusammen und unterstützt sogar Visual Basic-Makros, beispielsweise aus Excel. Dadurch haben Anwender, die aus Kostengründen beispielsweise nicht auf den Klassenprimus Microsoft setzen wollen, sogar die Nase vorn.

Was alles in Lotus Symphony steckt, kann man auf macmagazin.de nachlesen.

Auch die IBM-Entwickler haben ihrer kostenlosen Office-Anwendung erst kürzlich ein Update spendiert – mit dem Sprung zu Version 3 gibt es zahlreiche Neuerungen zu entdecken. Unter anderem können Anwender eine neue Clip-Art-Galerie und mehr Vorlagen nutzen, im Dokument-Editor kann man nun mehrere Seiten ansehen und Auto-Text verwenden. Zudem haben die Enwtickler im Spreadsheet Editor die Spaltenanzahl von 256 auf 1024 erweitert und mehr Formeln integriert.

Der Presentation Editor unterstützt nun mehrere Monitore und bietet mehr Animations-Effekte, Layouts sowie Fonts. Auch in der Chart-Anwendung gibt es neue Funktionen wie zusätzliche Charttypen und einen neuen Assistenten, der bei der Erstellung von Charts hilft.

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