Acer-Chef wettert gegen Windows Vista

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(Holger) Der Präsident Gianfranco Lanci des viertgrößten PC-Herstellers Acer hat in einem Interview mit der Financial Times Deutschland dem Software-Hersteller Microsoft große Fehler beim aktuellen Windows-Betriebssystem Vista vorgeworfen. “Die gesamte Industrie ist enttäuscht über Windows Vista”, so Lanci im Interview.

Acer-Chef wettert gegen Windows Vista

Immer wieder haben neue Windows-Versionen für eine Verkaufssteigerung von Fertig-PCs gesorgt. Bei Vista sei dies aber bisher nicht eingetreten und werde sich auch in den kommenden Monaten nicht ändern. Als Hauptgrund nannte Lanci die Stabilität des Betriebssystems. Auch kann er sich nicht vorstellen, dass sich jemand wegen Vista einen neuen PC kaufen würde. Nicht nur Privatkunden sind zögerlich mit dem Kauf von Vista-PCs, sondern auch Firmenkunden setzen lieber auf das bekannte Windows XP.

Im Gegensatz zu Lancis Vorwürfen stehen hingegen die kürzlich veröffentlichten Bilanzen des vierten Quartals für Microsofts Geschäftsjahr 2007. Während der Quartalsumsatz im Vergleich zum Vorjahr von 11,8 auf 13,8 Milliarden US-Dollar steigen konnte, konnte auch die Client-Sparte, in der die Windows-Betriebssysteme für Desktop-PCs enthalten sind, den Umsatz von 3,347 auf 3,808 Milliarden US-Dollar steigern. Welchen Anteil allerdings Windows Vista am Umsatz hatte gab Microsoft nicht an.

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