Core 2 Extreme QX6700 - Der Doppel-Doppel-Whopper

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(Tim) Das doppelt einfach besser hält, wird uns dank diverser Werbungen regelmäßig aufs Neue eingeblüht. Ob selbe Rechnung auch beim Slogan Multiplizieren Sie Ihre Möglichkeiten aufgeht, versucht Intel mit dem jüngst eingeführten Quad-Core Prozessor Core 2 Extreme QX6700 herauszufinden. Wir haben uns den Doppel-Doppel-Whopper genauer angeschaut und beleuchten ob und wenn ja, wann sich der Kauf der neuen Prozessoren-Generation lohnt.

Core 2 Extreme QX6700 - Der Doppel-Doppel-Whopper

Um die Leistungsfähigkeit von Prozessoren zu erhöhen, war es einst die gängige Variante die Taktfrquenz dieser hoch zu setzen, mehr Transistoren zu verbauen oder Befehlssätze wie MMX einzuführen. Was lange Zeit gut ging, war bei Frequenzen um 4GHz Schluss, da dies mit einer nicht mehr sinnvoll handhabbaren Abwärme einher ging. Die einzige Möglichkeit der Fortentwicklung war die Einführung von Mehrkernsystemen. Gerade deshalb, sind die letzten Jahre als eine Abkehr von einem Prinzip festzuhalten, das seit der Geburtsstunde der Desktop-Prozessoren Gültigkeit hatte.

Über besondere Aufmerksamkeit konnte sich vor allen Dingen die gerade erst im Juli 2006 vorgestellte Prozessoren-Linie “Core 2 Duo” von “Intel” freuen. Fast über Nacht konnte man verfolgen, wie aus Leistungs-Begeisterten “AMD Athlon 64 X2″-Anhängern bekennende “Intel”-Fans wurden. Auch die Foren überschlugen sich mit Einträgen, wie beispielsweise das Niedrigpreis-Modell “E6300″, auf bis zu 3GHz übertaktet werden kann. Treue “AMD”-Enthusiasten freuten sich hingegen fortan über fallende Preise ihrer Lieblings-Prozessoren.

Aber eben jene “Core 2 Duo”-Architektur ist es nun, die gleich zwei Mal auf einem einzelnen Quad-Core CPU zum Einsatz kommt. Und was mit Dual-Core begann, wird mit Quad-Core noch einmal eine ganze Ecke weiter nach vorne getrieben: Insgesamt vier Prozessorkerne stehen zur Verfügung, um künftig dafür ausgelegten Programmen und Spielen bisher ungeahnte Rechenpower zu servieren. Sogar dem Betriebssystem kommt dies zu Gute, denn “Microsoft” zählt bei der “Windows”-Lizensierung die Prozessoren-Sockel und nicht etwa die Anzahl der verbauten Kerne.

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