It's done: Windows Vista erreicht RTM-Status

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(Holger) Nach jahrelanger Entwicklung und großer Verspätung ist es geschafft: Windows Vista ist fertig und kann wie geplant ab dem 30. Januar 2007 über die Ladentheke gehen.

It's done: Windows Vista erreicht RTM-Status

Während Firmenkunden und OEM-Hersteller noch im November Windows Vista in die Hände bekommen, muss die Allgemeinheit noch bis zum 30. Januar warten. Auch der groß angelegte Beta-Test findet mit der RTM-Version, die nun in die Presswerke gelangt, ein Ende.

Über die Jahre mussten viele Funktionen, die in Vista einst integriert werden sollten, eingestampft oder zurückgefahren werden. Als wichtigste Neuerungen sind das neue Sicherheitssystem, “User Account Control” (UAC), und die neue Oberfläche mitsamt überarbeitetem Start-Menü zu nennen.

Anwendungen wie der Internet Explorer 7 oder der Media Player 11 sind in ähnlichen Versionen auch für Windows XP erhältlich, während die neue Grafik-API DirectX 10 exklusiv in Vista enthalten sein soll. Dies dürfte vor allem viele Gamer über kurz oder lang von Vista überzeugen, wenn sie die Grafikfeatures der Hard- und Software komplett ausnutzen wollen.

Aber auch noch tiefer unter der Haube hat Microsoft Hand angelegt. So sollen in naher Zukunft Hybrid-Festplatten Einzug halten. Diese haben den rotierenden Scheiben-Speicherchip auf der Platine der Festplatte und können so schneller auf die dort gespeicherten Daten zugreifen, was zu einem zügigeren Bootvorgang führen kann. Neben dieser “ReadyDrive” genannten Technik können auch USB-Sticks über “ReadyBoost” für Beschleunigungen sorgen.

Genaue Preise für Deutschland sind noch nicht bekannt, dürften sich aber an den US-Preisen orientieren. Damit sind Preise ab 100 bis über 300 Euro für die Ultimate Edition von Vista durchaus wahrscheinlich.

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