Neuer PC, altes System - Emulatoren und Virtualisierungen im Überblick

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(HolgerTim) Wer noch alte Spiele von C64, Amiga oder Atari sein eigen nennt, wollte sicherlich schon mal den ein oder anderen Klassiker spielen, ohne die alten Gerätschaften wieder anschließen zu müssen. Genau dies ist mit Emulatoren möglich. Aber auch andere Betriebssysteme lassen sich beispielsweise zu Testzwecken in einer virtuellen Maschine installieren.

Neuer PC, altes System - Emulatoren und Virtualisierungen im Überblick

“Früher war alles besser…”
Diesen Satz kriegen nicht nur wir des Öfteren zu hören, auch die Spiele-Industrie muss sich immer wieder aufs Neue mit alten Klassikern der Games-Geschichte messen. Doch warum versuchen mit neuen Spielen an alten Spielspaß anzuknüpfen, wenn man die Lieblinge auch auf aktuellen Systemen zocken kann. Abhilfe schaffen hier so genannte Emulatoren. Diese ahmen alte Systeme auf aktuellen Rechnern nach und ermöglichen es einem so, alte Nintendo, Sega oder sonstige Konsolenspiele auf dem eigenen Rechner zu spielen.

Zu einem der besten und umfangreichsten Emulatoren gehört sicherlich . Hinter diesen vier Buchstaben verbirgt sich das “Multiple Emulator Super System”, welches in seiner aktuellen Version 0.115 hunderte von Systemen emulieren kann. Wer sich lediglich auf die Emulation von alten Arcade-Games beschränken möchte, ist mit “MAME” gut bedient. Der “Multiple Arcade Machine Emulator” gibt Euch die Möglichkeit zahlreiche alte Arcade-Games auf Eurem Windows-Rechner ans Laufen zu bekommen. Spezielle auf die Lieblingskonsole zugeschnittene Emulationssoftware wie “ZSNES” für das “Super Nintendo Entertainment System” oder “Project 64″ für den “Nintendo 64″, Runden das kostenlose Gesamtangebot mit zahlreichen Features wie eingebauten Cheats oder Mehrspieler-Optionen ab. Voraussetzung natürlich auch hier, das jeweilige Medium muss entweder Lizenzfrei sein, oder Ihr müsst im Besitz des Original-Spiels sein.

Virtualisierungen
Ihr habt eine aktuelle Linux-Distribution und wollt diese ausprobieren ohne gleich den gesamten Rechner umzukonfigurieren und dabei vielleicht Eure Daten in Gefahr zu bringen? Für solche Fälle gibt es entweder Live-CDs, die direkt von den Distributionen bereitgestellt werden, oder eben die Möglichkeit eine virtuelle Maschine einzurichten. Diese läuft wie eine normale Anwendung auf Eurem PC, stellt aber gleichzeitig ein Host-System zur Verfügung, dass sich wie ein normaler PC gegenüber dem Gast-System verhält.

Als kostenlose Variante für Windows gibt es von Microsoft selbst “Virtual PC“. Für diejenigen, die nur mal Vista ausprobieren möchten hat Microsoft gestern eine eigene virtuelle Maschine veröffentlicht, die ein fertiges Windows Vista beinhaltet. Diese Version ist unter Vista, XP und dem Windows Server 2003 lauffähig. Der Internet Information Server (IIS) ist ebenfalls notwendig.

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