WePad - WePad - PR-Flop des Jahres?

Leserbeitrag

Bei der Präsentation des neuen Tablet-PC WePad lief einiges schief. Keiner durfte das WePad anfassen, keiner konnte es ausprobieren und dann kam noch eine Fehlermeldung von Windows???

Am Anfang lief es relativ gut für Herrn Ankershoffen. Er ist der Erfinder von dem WePad und präsentierte sein WePad mit einer PowerPoint Präsentation. Er erklärte anschaulich die technischen Raffinessen des WePad.

Danach wollten die Journalisten das WePad ausprobieren. Bei der Frage: “Können Sie das Gerät mal bedienen?”, lautete die Antwort des Kompagnon Stephan Odörfer(Techniker) “Nein”. Bei einer weiteren Frage, warum sie das WePad nicht bedienen können, bekam man vom Techniker folgende Antwort: “Wir haben den Touchscreen deaktiviert, damit nicht jeder damit rumspielt.” Nach dem wortreichen Geplänkel erwiderte eine Journalistin nur, jetzt müsste doch mal einer die versteckte Kamera herausholen.

Es ging aber noch weiter. Herr Ankershoffen hielt sein WePad hoch, damit die Journalisten und die Kameraleute, dieses WePad sehen und filmen konnten. Auf dem Monitor diesen besagten Table-PC lief immer das gleiche Video ab. Nach der Aufzeichnung dieser Präsentation hat man später beim Anschauen des Filmmaterials bemerkt, das auf dem WePad eine Fehlermeldung zusehen ist und sie war nicht von Linux sondern von Windows.

Sie räumten nachhinein ein, dass sie ein Video für die Funktionserklärung auf den WePad benutzt haben. Für die Präsentation dieses Table-PC nahm man das Betriebssystem Windows und nicht das eigentliche Linux. Auf den Markt soll Linux aber erscheinen. Die Firma und die Erfinder erhielten Hohn und Spott von allen Seiten.

Weiteren Verlauf des Artikels spricht auch Hans-Jürgen Werner von Intel über das neue WePad. Bei der Frage, ob es noch zu retten ist, antwortete er mit einem klaren “JA”. Er hat es selber getestet und es lief bei ihm gut.

(Meine Quelle ist nicht die Internetseite, sondern die Zeitung vom Handelsblatt, 15.04.2010, Nr. 72, Seite 63.)

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