Windows - Das Vorherrschaft des Internet Explorers bröckelt

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Wie bereits bekannt, hat die Europäische Komission Microsoft durch Androhungen von hohen Geldstrafen dazu gebracht, auch alternative Browser neben dem Internet Explorer bei der Installation von Windows anzubieten und so die Browserfreiheit zu gewährleisten. Dies wird nun per Windows-Update Mitte März Realität.

Wird das Update heruntergeladen, so wird den Internet Explorer Nutzern angezeigt, dass es eine wichtige Entscheidung zu treffen gebe. Man gelangt nun auf eine Auswahlseite und hat die gängisten Browser (Firefox, Chrome, Safari, Opera und Internet Explorer) mit Logo und Kurzbeschreibnung vor sich. Da Microsoft keinen Browser bevorzugen möchte, werden die Browser in dieser Auswahl immer zufällig angeordnet.

Wählt der Nutzer einen alternativen Browser aus, wird dieser per Mausklick installiert. Dies bedeutet nicht, dass der Internet Explorer nun komplett vom heimischen Rechner verschwindet. Es werden lediglich Icons vom Desktop und zusätlich bei Windows 7 das Icon aus der Taskleiste entfernt. Der Grund dafür ist, dass der Internet Explorer einerseits für das Windows Update erforderlich ist und andererseits schlichtweg zu stark mit dem Betriebssystem verwebt ist.

Bereits nächste Woche geht das Update in einer ”externen Testphase” in Großbritannien, Belgien und Frankreich online.

In Deutschland erscheint das Update am 17. März.

Damit wird wohl das Ende der Marktherrschaft des Internet Explorers, zumindest in Europa, gekommen sein.

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