App-Entwicklung für das iPhone soll 2011 einbrechen

Sebastian Trepesch
23

Aktuell werden für Apples iPhone noch die meisten Apps entwickelt. Die Plattform wird nächstes Jahr in den Popularitätswerten der Entwicklern kräftig Einbußen hinnehmen, glaubt eine Studie. Ein New Yorker Programmierer nennt drei entscheidende Gründe in der Entscheidung für eine Plattform und stellt damit die Prognose der Studie in Frage.

Das iPhone führt die Top 5 der beliebtesten Plattformen in diesem Jahr an. 30 Prozent aller Apps sollen dafür programmiert worden sein, stellt ReadWrite mobile eine Studie vor. Android folgt mit 23 Prozent, das iPad mit 21 Prozent und weiter RIM, Palm, Symbian und Windows Mobile. Dieser Darstellung nach teilt die Studie von Millennial Media die Kategorien nicht überzeugend in Geräte, Betriebssysteme oder Plattformen ein.

Den angestrebten Zielen zufolge soll es im nächsten Jahr etwas anders aussehen: Android würde sich mit 29 Prozent an die Spitze setzen, das iPhone mit mageren 8 Prozent deutlich hinter dem iPad (20 Prozent) liegen. Überraschung: Windows soll es von 6 Prozent ebenfalls auf 20 Prozent schaffen.

Ursachen für diese Veränderungen können Erwartungen an neue Geräte oder Betriebssystem-Versionen sein. Andererseits kann es daran liegen, dass viele Apps für das iPhone bereits vorliegen und Entwickler sie auf anderen Plattformen publizieren möchten.

Der New Yorker Entwickler Marco Arment nennt es einen Irrtum, zu glauben, dass jede neue Plattform sofort von Programmierern überflutet wird. Zu den Enscheidungskriterien für eine Plattform zählt er die persönliche Präferenz (in seinem Fall das iPhone), die Verbreitung entsprechender Geräte sowie die Wirtschaftlichkeit. Bei den neuen Tablets verschiedener Hersteller sieht er die drei Kriterien nicht gegeben.

Weitere Themen: iPhone

Neue Artikel von GIGA

GIGA Marktplatz