Apps: 22% der iPad-Besitzer geben über 150 Euro aus

Sebastian Trepesch
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iPad-Besitzer sind nicht nur nicht arm. 76 Prozent beschreiben ihre wirtschaftliche Situation als “gut” oder sogar “sehr gut”. Klar, wer kein Geld hat, kann sich gar kein iPad kaufen. Schließlich ist das Tablet aktuell noch ein Zweit- oder Dritt-Computer und somit eher zusätzlicher Luxus, als zwingende Notwendigkeit. Doch nicht nur für das Gerät, auch für die iPad-Anwendungen gehen einige Euroscheinchen über die Ladentheke von Apple.

Im Durchschnitt gaben iPad-Besitzer in Deutschland bislang pro Nase 101 Euro für Apps aus. “Bislang” heißt, in den letzten gut eineinhalb Jahren. So lange gibt es den Tablet Computer von Apple. 22 Prozent kauften sogar schon für 150 Euro oder mehr ein.

Überraschender Weise gibt es auch einen beträchtlichen Anteil derer,  die fast nur kostenlose Apps geladen haben oder gar das iPad so nutzten, wie es Apple ihnen eingepackt hat. 4 Prozent haben noch keinen einzigen Euro im App Store gelassen, weitere 4 Prozent 1 bis 3 Euro. Nur 70 Prozent der Nutzer haben 10 oder mehr kostenpflichtige Apps installiert.

Für die teuerste App haben 13 Prozent 50 Euro oder mehr ausgegeben – vermutlich handelt es sich dabei vor allem um Navigations-Apps. Ordentlich ins Geld geht manche Anwendung für Spezialfälle. Sky-Map für Piloten kostet zum Beispiel 200 Euro.

Sky-Map (AppStore Link)
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| Preis: 199,99 €

Die Mehrheit, nämlich 60 Prozent, hat bislang aber nicht mehr als 10 Euro pro App ausgegeben.

In diesen Preisbereich fallen die iWork-Programme für das iPad, wie die Textverarbeitung . Die Apps bieten oft nicht so viel wie die Software für Desktop-Rechner, sind aber dafür oft wesentlich günstiger. kostet zum Beispiel das Doppelte der iPad-Anwendung. Ausgaben von rund 100 Euro pro Jahr sind im Vergleich zu Apple OS X oder Microsoft Windows moderat. Auf diesen Betriebssystemen kostet ein einzelnes Produkt oft soviel.

Die Zahlen stammen aus dem iPad-Panel von Axel Springer Media Impact, der Vermarktungsorganisation von Axel Springer. Befragt wurden 2.284 iPad-Besitzer.

Grafiken: Axel Springer Media Impact

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