FreePascal 2.4 erschienen

Bernd Korz

Da kam dieser Schweizer, der mit seiner Programmiersprache damals die Welt revolutionieren wollte, teilweise hatte er es auch geschafft, mit Pascal. Über die Jahre wurde die Sprache immer weiter optimiert und die Compiler dafür an neue Prozessoren angepasst.

In der Zeit in der C/C++ und später Werkzeuge wie VisualBasic, VisualC++, XCode… auf den Markt kamen, wurde es sehr sehr ruhig um Pascal, ja, die Sprache schien sogar auszusterben. Delphie übernahm das Ruder und lieferte mit dem dahinter liegenden Pascal-Code wieder eine Alternative . Aber auch Delphi hatte irgendwann das Zeitliche gesegnet.

Wäre da nicht die OpenSource Szene wären sicherlich noch viele andere Produkte schon lange ausgestorben, auch die guten. Was Pascal angeht, so lebt es weiter, in FreePascal. Gerade erst im Januar haben die Entwickler mit der Version 2.4.0 ein größeres Update herausgegeben.

So gibt es unter anderem diese Änderungen:

  • Delphi like resources für alle Plattformen,
  • Dwarf debug information Verbesserungen,
  • Several new targets
    • 64-bit Mac OS X (x86_64/ppc64)
    • iPhone (Mac OS X/Arm)
    • Haiku
    • Verbesserter ARM EABI support
  • Komplette Programmoptimierungen
  • Sehr viele Compiler Bugfixes und über ein halbes Jahr an Updates für die Bibliotheken

Es gibt neben den Editoren und IDEs auch einige richtig gut gemachte Komplettlösungen im in FreePascal zu programmieren:

Der Vorteil von Pascal liegt in der Portierbarkeit. Liegt der Compiler für die gewünschte Plattform vor, ist es nahezu ein Kinderspiel, sein Programm auf dieser zur Verfügung zu stellen. Eines der prominentesten Beispiele dürfte Pavel Kanzelsberger Pixel32 sein. Es ist komplett in FreePascal geschrieben und daher für viele Systeme wie ZETA, Windows, Mac OS X, Linux, BSD… verfügbar.

FreePascal steht für viele Betriebssysteme zur Verfügung und kann auf der offiziellen Seite direkt heruntergeladen werden

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