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HTML5 gegen Flash im Test: Kein klarer Sieger

Florian Matthey
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Das Streaming Learning Center hat die Performance von Flash und HTML5 auf verschiedenen Plattformen und Browsern bei der Videowiedergabe miteinander verglichen. So wollten die Tester feststellen, ob Steve Jobs mit seinen Behauptungen, dass Flash zu ressourcenfressend sei (wir berichteten), Recht hatte. Das Ergebnis: Es gibt keinen klaren Sieger.

Um vergleichbare Ergebnisse zu erhalten, haben die Tester ein YouTube Video zum einen mit dem neuen HTML5-basierten Medienplayer und zum anderen unter Flash abgespielt. In beiden Fällen haben sie die CPU-Auslastung gemessen. Die Testumgebung war ein MacBook Pro mit einem Core 2 Duo-Prozessor mit 3,06 Gigahertz, acht Gigabyte Arbeitsspeicher und Mac OS X 10.6.2. Für den Test unter Windows haben die Tester zudem ein Hewlett Packard 8710w mit Core 2 Duo-Prozessor mit 2,2 Gigahertz, zwei Gigabyte Arbeitsspeicher und Windows 7 verwendet.

Während Flash auf dem Mac tatsächlich deutlich langsamer arbeitet als HTML5 unter Safari, zeigt sich unter Windows ein entgegengesetztes Bild: Im Google-Browser Chrome arbeitet Flash deutlich schneller als HTML5. Im Internet Explorer und Firefox, die HTML5 von Haus aus nicht unterstützen, konnte Flash sogar noch bessere Ergebnisse erzielen.

Grund für das bessere Abschneiden von Flash unter Windows ist den Testern zufolge der Flash Player 10.1. Dieser nutzt auf einigen Rechnern die GPU um Videoinhalte zu decodieren. Unter Linux und Mac OS X steht die H.264-Hardware-beschleunigte Decodierung allerdings nicht zur Verfügung, im Falle von Mac OS X liegt es an der nicht freigegebenen aber dafür benötigten API. Künftig soll der Flash Player aber auch auf dem Mac besser dastehen, Adobe arbeitet derzeit an der Core Animation-Unterstützung für eine verbesserte Leistung.

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Weitere Themen: html5, flash

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