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Nvidias Optimus: Automatischer Grafikkern-Umschalter in Notebooks

Tizian Nemeth
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Mit Nvidias neuer Technik “Optimus” müssen Anwender künftig nicht mehr von Hand zwischen zwei integrierten Grafikchips umschalten. Das Tool soll je nach benötigter Grafikleistung automatisch zwischen einer integrierten Lösung und einer diskreten GPU umschalten, berichtet Golem.

Bislang müssen Anwender für den Wechsel in Mac OS X sogar den Benutzer abmelden, oft genug wird nach dem Wechsel dann der erneute Switch vergessen und im mobilen Einsatz macht der Akku schnell schlapp.

Nun soll Optimus die Umschaltung von einer zur anderen Grafiklösung für den Anwender übernehmen. Je nach Bedarf der Anwendung schaltet Optimus dann ohne Neustart, Wartezeit und Bildschirmflackern um. In ersten Tests dauert die Umschaltung kaum eine Sekunde, berichtet Golem.

Die Umschaltung soll der Grafiktreiber übernehmen, der seinen Befehl zum Switch von der jeweiligen Anwendung erhält. Beendet man die Anwendung, wechselt Optimus automatisch wieder in den energiärmeren Modus. Dadurch würden sich die Akku-Laufzeiten verlängern, ohne das man bei Bedarf auf die entsprechende Grafikleistung verzichten müsste.

Die Technik befindet sich allerdings noch im Entwicklungsstadium, aktuell unterstützt Optimus vor allem DirectX-Funktionen unter Windows 7, OpenGL-basierte Anwendungen bleiben zunächst außen vor.

Auch in Apples aktuellen 15 und 17 Zoll-MacBook Pro-Modellen stecken ein Grafikchipsatz mit gemeinsam genutztem Arbeitsspeicher und eine zusätzliche Grafikkarte. Letztere – die sogenannte “diskrete” Lösung – liefert zwar mehr Leistung, aber benötigt auch mehr Energie.


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