PC Mark 7 - Teste die Power deines Computers

Tobias Heidemann
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Neben der Ergonomie gehört zweifelsohne auch die Rechenleistung zu den wichtigsten Eigenschaften eines Computers. Dabei spielt es keine Rolle, ob man einen Tablet-PC, ein Notebook oder einen Desktop-Rechner besitzt. Letztlich sollen die Geräte genügend Leistung zur Verfügung stellen, damit man ohne Probleme mit ihnen arbeiten kann. Doch woher weiß man, wieviel Leistung unter der Haube steckt?

PC Mark 7 - Teste die Power deines Computers

Zwar kann man anhand der verbauten Komponenten eine gewisse Leistung voraussetzen aber erst mit einer Test-Software wie PC Mark 7 hat man Gewissheit darüber, ob der Computer auch wirklich das hält, was die Beschreibung verspricht. Schließlich sind auch nicht alle Formel 1-Boliden gleich schnell, obwohl sie die gleichen Komponenten nutzen die vom Reglement vorgeschrieben sind.

Woher weiß man eigentlich, wie gut der eigene Computer wirklich ist?

Futuremark bietet schon seit über zehn Jahren Benchmarks, um Rechner auf Herz und Nieren zu testen. Bekannt ist die finnische Firma vor allem für ihre Software 3D Mark, mit der Gamer auf der ganzen Welt die Spiele-Leistung ihrer Computer ermitteln und anhand der erzielten Resultate mit anderen Systemen vergleichen können. Wer darüber hinaus auch die anderen Bereiche seines Rechners testen möchte, greift zum neuen PC Mark 7.

Hier wird eine komplette Analyse der Computerkonfiguration unter anderem in den Bereichen Web-Browsing, Bild- und Video-Bearbeitung, Speicher und Gaming durchgeführt. Wie gehabt bietet man auch bei PC Mark 7 drei Versionen des Benchmarks an. Während man bei der kostenlosen Basic-Edition lediglich auf die PC Mark Suite Zugriff hat und eine Art Basis-Check durchführen kann, stehen bei der rund 40 US-Dollar teuren Advanced-Edition weitere sechs Test-Bereiche zur Verfügung, die man einzeln auswählen kann.

Features der kostenlosen Basic-Edition:

PCMark: Hier wird die Gesamtperformance des Systems anhand von ausgewählten Tests aus allen Bereichen geprüft, die man nicht selbst auswählen kann. Nach dem Durchlauf der mehrere Minuten dauern kann, erhält man dann seine PC Mark-Punkte die man mit anderen Systemen vergleichen kann.

Diese Test-Bereiche stehen in den kostenpflichtigen Versionen zusätzlich zur Verfügung:

Lightweight: Dieser Test zielt vor allem auf Geräte wie Tablets oder Notebooks, die nicht genügend Leistung besitzen, um PC Mark 7 auszuführen. Laut Futuremark ist Lightweight ideal dafür geeignet um Systeme mit der Starter-Edition von Windows 7 zu testen.

Entertainment: Wie es der Name schon vermuten lässt, geht es hier hauptsächlich um die Performance in den Bereichen Multimedia und Games. Geprüft werden dabei Fähigkeiten unter anderem in den Bereichen Streaming, Transcodierung von Filmen und TV-Sendungen, importieren, organisieren und verwalten von neuer Musik und das Aufzeichnen und Anschauen von Inhalten.


Creativity: Hier muss das System unter Beweis stellen, wie gut es mit der Video- und Bildbearbeitung zurechtkommt.

Productivity: Hier wird die Alltagstauglichkeit des Rechners unter die Lupe genommen. Um diese Leistung zu ermitteln werden verschiedene Szenarien simuliert, wo Webseiten geladen und Office Anwendungen genutzt werden.

Computation: Hier wird mehr oder weniger die zur Verfügung stehende Rechenleistung des Computers getestet.

Storage: Im letzten Test werden die verschiedenen Speicher genauer geprüft. Dazu zählen neben dem Arbeitsspeicher auch die Festplatten. Beide Komponenten tragen maßgeblich zur Performance des Systems bei.

Die Unterschiede der drei PC Mark 7-Versionen

Während man bei der kostenpflichtigen Version auch offline seine Resultate verwalten kann, muss man in der Basic-Edition mit dem Internet verbunden sein, um eine Leistungsbewertung zu erhalten. Zudem muss man auch Werbeeinblendungen akzeptieren. Wer die Software auch kommerziell nutzen möchte, muss sich eine Professional-Lizenz für 995 US-Dollar zulegen. Hier kann man dann auch per Kommandozeile arbeiten und erhält Premium Support.

Hat man seine Testergebnisse bietet Futuremark natürlich wie gewohnt die Möglichkeit seine PC Mark-Punkte online zu verwalten und mit anderen Systemen zu vergleichen. In der Basis-Version des Benchmarks kann man nur ein Ergebnis online abspeichern. In den kostenpflichtigen Versionen können mehrere Resultate hochgeladen werden, womit die Möglichkeit besteht, die Entwicklung der System-Performance im Laufe der Zeit zu beobachten. Zudem kann man seine Ergebnisse in der Online Datenbank verstecken und so vor dem Zugriff anderer schützen. Die Ergebnisse der kostenlosen Version sind hingegen für jeden Nutzer sichtbar, sobald man sie hochgeladen hat. Was auch mehr Sinn macht, weil man ja ansonsten nicht viel zum Vergleichen hätte.

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