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Premiere auf dem Mac: HDR PhotoStudio

Thomas J. Weiss
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Für HDR-Fotografen am Mac gibt es eine neue Alternative: HDRPhotoStudio kommt aus dem Hause Unified Color, das Unternehmen vertreibt die Software bereits seit einigen Jahren für Windows PCs und feiert unter Mac OS X sein Debüt.


HDR-Fotografie

HDR-Bilder weisen einen besonders hohen Kontrast auf und werden in der Regel aus mehreren Fotos einer Belichtungsreihe zusammengesetzt. Um aus diesen Fotos ein einzelnes Bild zu machen, dass den Tonumfang und die Detailinformationen aller drei Einzelbilder enthält, muss man eine spezielle Software wie HDR Photostudio benutzen.

Sie nimmt dabei sogleich eine zweite Aufgabe wahr: Der Tonumfang herkömmlicher Displays und Drucker ist nicht so hoch, dass darauf HDR-Bilder angezeigt werden können. Im Tone-Mapping-Verfahren, das die HDR-Software ebenfalls übernimmt, setzt der Anwender fest, welche Informationen aus einem HDR-Bild auf dem angezeigten Bild erscheinen. Über- und Unterbelichtungen einzelner Fotos bei Bildern mit viel Licht und Schatten werden dabei vermieden.

HDR PhotoStudio

HDR PhotoStudio basiert laut dem Hersteller auf einem Farbmodell, dass alle vom menschlichen Auge wahrnehmbaren Farben abbildet. Die Software soll auf intelligente Weise verhindern, dass Farben verfälscht werden, wenn der Anwender Schatten und Licht sowie Helligkeit und Kontrast verstellt oder andere Werkzeuge anwendet. Es lassen sich 32 Bit-Bilder bearbeiten, ohne dass sie der Anwender zuvor umwandeln muss.

Der Hersteller wirbt mit einer hohen Kompressionsrate von HDR-Bildern im hauseigenen Format, beim Rendering sollen zudem wenig Artefakte auftreten. Um Bilder im BEF-Format in Photoshop zu öffnen und zu bearbeiten, liegt ein Plug-in bei. Die Software ist für den Einsatz auf mehreren Prozessoren und Prozessorkernen sowie auf 64 Bit-Systemen ausgelegt.

HDR PhotoStudio unterstützt unter anderem die Formate .hdr, .pic, .exr, .tif. und .jpg sowie eine Reihe nativer RAW-Formate. Ausgeben lassen sich Bilder neben dem hauseigenen .bef- im .exr-, im tif-, .jpg-, und .bmp-Format.

Winterwelten festhalten

In seinem Blog beschreibt der Hersteller derzeit eindrucksvoll, wie man die HDR-Technik und seine Software beim Aufnehmen von Winterlandschaften einsetzen kann – wobei einem bei dem derzeitigen Sauwetter in Berlin auch kein HDR helfen dürfte.

Download über Formular – mindestens Mac OS 10.5, 2,5 Gigahertz-Intel-Prozessor und 2 Gigabyte RAM – englisch – 149 US-Dollar, bis zum 28. Februar 99 US-Dollar Einführungspreis, uneingeschränkte Testversion 30 Tage lang funktionsfähig.

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