Steve Ballmer: "Mehr iPads, als mir lieb ist"

Florian Matthey
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Steve Ballmer zeigt sich besorgt über den Erfolg, den Apple mit dem iPad hat. Der Konkurrent aus Cupertino habe “interessante Arbeit geleistet” und “mehr verkauft, als mir lieb ist”. Dementsprechend denkt der Microsoft CEO in diesen Tagen in erster Linie über die Kategorie “Tablets” nach.

Ballmer verweist gegenüber Börsenvertretern darauf, wie Microsoft den Netbook-Markt erobern konnte: Dort war zunächst Linux auf dem Vormarsch, weil Hersteller ihre Hardware so besonders günstig anbieten konnten. Microsoft vergab dann Windows Lizenzen für einen sehr geringen Preis, um auch auf diesem Markt Fuß zu fassen. Windows sei heute omnipräsent, auch in Netbooks habe es Microsoft quasi von null zur Marktbeherrschung geschafft. Das, was sein Unternehmen auf diesem Markt geleistet habe, möchte es jetzt auch in “Slates” schaffen.

Gleichzeitig sollten sich Analysten nicht über sinkende Preise für Windows-Lizenzen Sorgen machen: Ballmer verspricht, den Preisverfall für PCs zu stoppen und Preise wieder “nach Norden” zu korrigieren.

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