Windows - Microsoft gibt 6 Tipps für mehr Speed und Sicherheit

Hüseyin Öztürk
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Die stärkste CPU, die schnellste Festplatte und der effektivste Arbeitsspeicher bringen nicht viel, wenn man im Laufe der Zeit sein Windows nicht regelmäßig pflegt. Ab und zu sollte man einen kleinen Frühjahrsputz veranstalten und sein System wieder auf Vordermann bringen. Microsoft hat hierfür 6 offizielle Tipps veröffentlicht.

Windows - Microsoft gibt 6 Tipps für mehr Speed und Sicherheit

Der Konzern aus Redmond hat eine Liste mit Tipps veröffentlicht, die uns Nutzer dabei unterstützen soll, den PC zu optimieren. Die Ratschläge von Microsoft dürften die meisten Nutzer bereits auswendig kennen, aber eine kleine Auffrischung schadet ja nicht. Natürlich empfiehlt Microsoft hierbei in erster Linie die Bordmittel von Windows oder hauseigene Lösungen, wenn Software zum Einsatz kommt. Sie sind zwar gut aber es gibt auch bessere Alternativen. In einigen Fällen benötigt man die Administrator-Rechte, um die Tipps für Windows 7, Windows Vista und Windows XP mit SP3 ausführen zu können.

Tipp Nummer 1: Spyware entfernen und Rechner vor Viren schützen
Weder Spyware noch Malware haben auf dem Rechner etwas verloren und sollten aus dem System entfernt werden, das weiß auch Microsoft. Sie können nicht nur dafür sorgen, dass der PC bei bestimmten Arbeitsschritten träger reagiert, sondern im schlimmsten Fall auch persönliche Daten an Unbefugte weiterleitet. Um sich gegen diese ungebetenen Gäste zu schützen und sich auch in Zukunft vor Angriffen zu schützen stellt man für alle Nutzer den Download der Microsoft Security Essentials zur Verfügung. Mit dieser Software geht man dann gegen Viren, Spyware, Adware und andere Schädlinge vor. Das Tool zum Entfernen bösartiger Software, das viele kennen werden, checkt den Computer nach schädlicher Software wie Blaster, Mydoom und Sasser und ist bei der Entfernung behilflich.

Tipp Nummer 2: Festplatten aufräumen und Platz schaffen
Es ist eher unwahrscheinlich, dass die meisten Nutzer bei den heutigen Festplattenkapazitäten irgendwann an den Punkt gelangen werden, wo kein Platz mehr zur Verfügung steht, aber dennoch sollte man regelmäßig den Müll von der Platte entfernen. Vor allem während man surft sammeln sich im Laufe der Zeit doch jede Menge Dateien an, die man ruhigen Gewissens entfernen kann. Dafür empfiehlt Microsoft die interne Datenträgerbereinigung. Hier kann man dann unter anderem die temporären Internet-Files, heruntergeladene Programmdateien oder auch die Setup-Protokolldateien entfernen. Zusätzlich kann man auch die Systemdateien bereinigen. Unter dem Reiter “Weitere Optionen” kann man dann nicht mehr benötigte Programme und Schattenkopien löschen. Zugang zur Datenträgerbereinigung erhält man bei Windows 7, indem man im Arbeitsplatz die betreffende Festplatte anklickt und mit einem Rechtsklick die Eigenschaften aufruft. Unter dem Kuchendiagramm muss man nun nur noch auf Bereinigen klicken und schon ist man am Ziel. Ähnlich funktioniert es auch bei den übrigen Versionen.

Tipp Nummer 3: Erhöhung der Zugriffszeiten
Diesen Tipp werden die wenigsten Nutzer regelmäßig umzusetzen, weil er doch sehr viel Zeit in Anspruch nimmt. Es geht um die Defragmentierung der Festplatte. Auch diesen Menüpunkt kann man bequem über die Eigenschaften der ausgesuchten Festplatte erreichen. Bevor man mit der Arbeit anfängt, sollte man den Datenträger als erstes analysieren, um zu sehen wie stark die Platte überhaupt fragmentiert ist. Danach kann man entscheiden, ob sich eine Defragmentierung lohnt.

Tipp Nummer 4: Überprüfen und reparieren von Festplattenfehlern
Um das System weiter zu optimieren setzt Microsoft auch noch auf die Fehlerüberprüfung. Hierbei macht man sich auf die Suche nach Fehlern, die die Performance des Systems beinträchtigen könnten. Man kann auf Wunsch Dateisystemfehler automatisch korrigieren und fehlerhafte Sektoren suchen und wiederherstellen lassen. Diesen Menüpunkt erreicht man ebenfalls über das Eigenschaftenmenü der Festplatte.

Tipp Nummer 5: ReadyBoost
Seit Windows Vista steht dieses Feature für das Betriebssystem zur Verfügung. Damit besteht die Möglichkeit, den Flash-Speicher von z.B. USB-Sticks, falls sie diese Funktion unterstützen, als zusätzlichen Festplattencache einzusetzen, um die Performance des Systems zu erhöhen. Diese Methode kann die Systemleistung unter bestimmten Bedingungen steigern. Alternativ könnte man natürlich auch seinen Arbeitsspeicher etwas weiter aufstocken.

Tipp Nummer 6: Umsteigen auf Windows 7
Diesen letzten Tipp sollten sich vor allem Nutzer von Windows Vista zu Herzen nehmen aber auch für Windows XP-Nutzer lohnt sich ein Umstieg auf das aktuelle Betriebssystem von Microsoft.

Alle diese Tipps benötigen nicht viel Aufwand und sind in der Regel auch schnell erledigt. Man kann natürlich die Software nutzen, die Microsoft in ihrem Guide vorschlägt, aber es gibt auch genügend kostenlose Alternativen im Netz wie Avira Antivir, avast! Free Antivirus, Spyware Search and Destroy, Ad-Aware und CCleaner, nur um einige zu nennen, die beim Schutz und der Pflege von Windows behilflich sind .

Was haltet ihr von den 6 Tipps von Microsoft und welche Tools würdet Ihr empfehlen, um die Leistungsfähigkeit und die Sicherheit von Windows zu steigern?

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