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Bekannter Flash-Bug noch immer nicht behoben

Tizian Nemeth
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Die Diskussionen um Sinn und Unsinn von Adobe Flash halten an, nun meldet sich auch Software-Entwickler Matthew Dempsky zu Wort: Er hat den Hersteller nach eigenen Angaben bereits im September 2008  auf einen Fehler im Flash-Player hingewiesen, der den Browser zum Absturz bringt. Nach 16 Monaten hat der Hersteller den Fehler immer noch nicht behoben, klagt Dempsky und kann dies auch auf einer eigens dafür eingerichteten Internetseite beweisen.

Klickt man auf den Link zur Seite http://flashcrash.dempsky.org/, stürzt kurz nach dem Aufruf der Firefox-Browser ab. In Apples Safari und Googles Chrome stürzt das Flash-Plug-in ab, zumindest den Browser muss man nicht neu starten.

Mit der Seite will Dempsky vor allem Adobes Chief Software Architect Kevin Lynch widerlegen: Dieser hat in seinem Blog-Eintrag geschrieben, dass Adobe aktuelle Flash-Versionen nicht bewusst mit Fehlern veröffentliche, die ein System zum Absturz bringen. Wenn solche Probleme aufträten, würde man sofort an einer Lösung arbeiten. Zudem würde jede Version vor der Veröffentlichung mehr als 100.000 Mal auf unterschiedlichen Systemen getestet.

Für die Meldung von Problemen mit Adobe-Produkten hat der Hersteller eine eigene Seite eingerichtet. Anwender können per Voting sogar die Priorität einzelner Bugs nach oben setzen, der von Dempsky entdeckte Fehler scheint dort allerdings keine hohe Dringlichkeit zu genießen.

Weitere Themen: flash, Mozilla Foundation

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