Browser Wars 2011 - Ende einer Ära: Anteil des Internet Explorer fällt auf unter 50 Prozent

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Betrachtet man den gesamten Browsermarkt, hat sich in den vergangenen Jahren einiges geändert: Mobiles browsen auf dem Smartphone und Tablet legten stark zu, mit Chrome schickte Google einen starken Kämpfer in den Markt und der Internet Explorer hat seine klare Dominanz eingebüßt.

Browser Wars 2011 - Ende einer Ära: Anteil des Internet Explorer fällt auf unter 50 Prozent

War der Marktanteil des Internet Explorer einst jenseits der 80 Prozent Marke musste Microsofts Browser in den vergangenen Jahren einige Federn lassen. Je nachdem, welche Quelle man bemüht sehen die konkreten Zahlen etwas anders aus, der Trend hingegen ist klar zu erkennen und zeigt weiterhin bergab.

Firefox musste in der Vergangenheit eine Stagnation hinnehmen. Der klare Gewinner der vergangenen Monate ist und bleibt Google Chrome, der in der nahen Zukunft auch Firefox überholen dürfte.

Kombiniert man den Browsermarkt von Desktop und mobilen Endgeräten, kam der Internet Explorer im Oktober laut Ars Technica basierend auf den Zahlen von Net Market Share auf nur noch 49,59 Prozent. Mit einigem Abstand folgen Firefox (21,20 Prozent), Chrome (16,6 Prozent), Safari (8,72 Prozent) und Opera (2,55 Prozent).

Beschränkt auf den Desktop sehen die Zahlen etwas anders aus: Der Internet Explorer kann sich mit 52,63 Prozent behaupten, Firefox kommt auf 22,51 Prozent, Chrome auf 17,62 Prozent. Der letzte Browser jenseits der 5-Prozent-Hürde ist Safari mit 5,43 Prozent.

Wenn man sich den Markt der mobilen Browsernutzung ansieht, wird die Dominanz der iOS-Geräte klar: Mobile Safari bringt es auf 62,17 Prozent gefolgt von Opera Mini (18,65 Prozent) und dem Android Browser (13,12 Prozent).

Die Zahlen von Net Market Share basieren auf mehr als 40.000 Websites, die über den gesamten Globus verteilt sind.

Weitere Themen: browser, Internet, Mozilla Foundation

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