Chrome vs. Firefox - Hat Google Browser-Studie manipuliert?

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Am Anfang der Woche haben wir euch die Browser-Studie präsentiert, die von der Firma Accuvant im Auftrag von Google durchgeführt wurde. Untersucht werden sollten die Sicherheitsmechanismen der einzelnen Browser. Aus dem Vergleich ging Chrome als Gewinner hervor und Firefox landete sogar hinter dem Internet Explorer.

Chrome vs. Firefox - Hat Google Browser-Studie manipuliert?

Obwohl die Firma Accuvant beteuerte, dass man die Browser-Studie objektiv durchgeführt hätte, waren einige Stimmen nicht davon überzeugt. Nun hat Vikram Phatak, technischer Leiter beim Browser- und Sicherheits-Experten NSS Labs, die Behauptung aufgestellt, die Testabläufe wären zu Ungunsten von Firefox angelegt worden. Gegenüber der Webseite CIO.com erklärte er weiter, dass die Tester einige sehr wichtige Sicherheitsfeatures des Mozilla Browsers einfach ignoriert hätten. Demnach hätte man die Studie so verdreht, dass letztlich Chrome gut dastehe. Auf den Hinweis, NSS Labs hätte in der Vergangenheit ebenfalls Tests durchgeführt die von Auftraggebern wie Microsoft kamen, folgte die Antwort: Es gibt einen Grund, warum wir solche Test nicht mehr durchführen.

Darüber hinaus vermuten Vikram Phatak und Rick Moy, Präsident von NSS Labs, dass Google den Firefox-Browser aus dem Markt drängen möchte. Der Vertrag zwischen Mozilla und Google, der bestimmt, dass die Suchmachine bei Firefox voreingestellt ist, lief Ende November aus. Zwar hat man angedeutet die Partnerschaft weiter fortzuführen, aber falls es nicht zu einer Fortsetzung kommen sollte, wäre dies ein herber finanzieller Verlust für Mozilla in dreistelliger Millionenhöhe.

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