Firefox 19 – Adobe Reader Plugin überflüssig

Fabian Kröll
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Was in den letzten Beta-Versionen bereits versteckt vorhanden war, hat der neue Firefox 19 jetzt zum Standard erhoben: PDFs können nun nativ ohne Plugin angesehen werden.

Firefox 19 – Adobe Reader Plugin überflüssig

Vor der Anzeige wird die PDF-Datei von Firefox in HTML-5 umgewandelt. Der plugin-freie PDF-Leser hat noch nicht alle Fähigkeiten des Plugins von Adobe, dafür sollte die native PDF-Lösung sicherer und schneller sein. Diese Neuerung bringt Firefox zwar nicht als erster Browser – Googles Chrome hat dieselbe Funktionalität schon länger integriert – aber Firefox-Nutzern wird sie dennoch willkommen sein.

Freuen können sich auch Android-Nutzer, da Firefox 19 für Android nun aufgrund verminderter Systemanforderungen auf wesentlich mehr Geräten laufen wird. Nutzer von Tablets und Smartphones werden vor allem die Möglichkeit schätzen, ihre Lesezeichen über noch mehr Geräte zu synchronisieren. Für die IOS Plattform hingegen ist leider immer noch keine Firefox App in Sicht.

Abgesehen von kürzeren Startzeiten betreffen die restlichen Neuerungen von Firefox 19 gegenüber Vorgängerversionen eher Entwickler. Firefox punktet weiterhin mit der riesigen Auswahl an Plugins, durch die sich der Browser für die unterschiedlichsten Surfgewohnheiten individuell konfigurieren lässt. Auf plugins.de findet man all diese wichtigen Erweiterungen.

Hier stehen aktuell jene Firefox Plugins hoch im Kurs, die zur Sicherheit und Anonymität beim Surfen beitragen. Darunter finden sich altbekannte wie NoScript, Addblock, Better Privacy oder auch Flagfox, das anzeigt, in welchem Land der Server steht, der die Website, die man gerade besucht, hostet.

Darüber hinaus kann das Aussehen von Firefox 19 nach Belieben verändert oder die Karteireiter bunt eingefärbt oder sortiert werden. Wer viel herunterlädt wird mit Downloadhelper & Co seine Freude habe.

Weitere Themen: Adobe Acrobat Reader DC, Mozilla Foundation

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