Firefox 4 mit erster Betaversion und vielen Neuerungen

Bernd Korz

Es wäre nicht die Mozilla Foundation und die Entwickler, die in den Firefox involviert sind, wenn man nicht zurückschlagen würde. Vor noch gar nicht all zu langer Zeit hatte man nur einen großen Gegner, den Internet Explorer, und man hat sich auch tapfer geschlagen, Prozentpunkt für Prozentpunkt an dessen Marktanteil geknabbert. Schon damals gab es den Opera oder auch den Safari von Apple, sie waren irgendwie da aber nicht wirklich gefährlich.

Doch dann kam Google und war der Meinung, dass alle Browser da draussen einfach nicht wirklich gut seien und man daher in der Verpflichtung stehe, selbst etwas daran zu ändern. Gesagt getan, am Ende war dann ein weiterer Browser geboren: Google Chrome / Chromium. Doch sollte der Browser überhaupt eine Chance haben? Ja, die hatte und hat er, seine Marktanteile wachsen unaufhörlich und es gibt bereits nach der kurzen Lebensdauer nur noch zwei Konkurrenten, die vor ihm stehen.

Damit dies auch weiterhin so bleibt arbeitet man mit Hochdruck an der vierten Generation des weltweit sehr beliebten Firefox browsers. Gestern nun haben die Entwickler eine Beta des kommenden Firefox 4 veröffentlicht. Der Download steht in englischer Sprache für Windows, Mac OS X und Linux zur Verfügung.

Es gibt im Browser diverse Neuerungen und Anpassungen an bereits bestehende Browser. So kann man nun, wie schon bei Chromium, Safari und Opera, die Tabs oben anzeigen lassen:

Wer seinen Browser gerne “aufbohrt” bekommt endlich für seine Themes und Add-Ons einen komplett neuen und überarbeiteten Manager dafür:

Für die Zukunft hat man bereits WebM – wie bereits gemeinsam mit Google angekündigt  - eingebaut. Weiter wurde HTML5, und der CSS Support um etliches erweitert und die Geschwindigkeit ist ungleich schneller als die 3er Version des Firefox. Der Start des Browsers geht nun so schnell von Statten wie bereits Chromium oder Safari.

Weiter kommt Firefox vier mit vollem WebGL Support und kann 3D innerhalb des Browsers durchführen (zurzeit ist diese Funktion jedoch noch deaktiviert). Damit der Browser nicht einfach abstürzt hat Mozilla eine “Absturzsicherung” eingebaut. Sollte ein Plug-In abstürzen wird nicht der ganze Browser davon betroffen, wie man dies bereits aus Chromium kennt.

Derzeit steht nur die englische Version zum Download bereit, aber ein Blick lohnt sich auf alle Fälle.

Weitere Themen: Mozilla Foundation

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