Firefox 7 - Mozilla empfiehlt Aussetzung des Updates

Holger Blessenohl
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Vor zwei Tagen wurde der Firefox 7 erst mit großem Aufwand als finale Version gelauncht, jetzt haben die Mozilla-Entwickler erstmal wieder die mozilla.com/addons/2011/09/28/issue-discovered-with-firefox-add-on-upgrades/">Bremse gezogen. Mit einigen Erweiterungen gibt es ein Problem, Interessierte sollen deshalb noch warten. Wer das Update schon durchgeführt hat, kann sich mit einer weiteren Erweiterung helfen.

Firefox 7 - Mozilla empfiehlt Aussetzung des Updates

Wirklich dramatisch sind die Folgen eines Updates auf Firefox 7 glücklicherweise nicht, was man schon daran erkennt dass sich die Installationsdatei nach wie vor problemlos von den Mozilla-Servern downloaden lässt. Nach der Installation werden aber auf einigen Systemen einzelne oder sogar alle Addons nicht mehr angezeigt. Wie man dem Bugbericht auf Bugzilla entnehmen kann, tritt das Problem zum Beispiel bei der beliebten Erweiterung NoScript auf. Wirklich deinstalliert sind die Erweiterungen glücklicherweise nicht. Dennoch raten die Entwickler, mit dem Update noch etwas zu warten, bis eine gefixte Version vorliegt.

Auch wer das Update schon installiert hat, muss nicht in Panik geraten. Zunächst sollte man kontrollieren, ob man überhaupt Extensions vermisst. Ist das nicht der Fall, kann man problemlos mit dem Firefox 7 weiterarbeiten. Wenn doch Erweiterungen gefehlt haben sollten, werden diese mit dem nächsten Update ohnehin wieder auftauchen.
Auch wer feststellt, dass wichtige Extensions plötzlich nicht mehr vorhanden sind, kann diese mit einem einfachen Workaround wieder herstellen. Dafür muss man sich lediglich eine weitere Extension installieren. Wie der Workaround funktioniert, hat Mozilla auf einer eigens eingerichteten Hilfe-Seite erklärt.

Es stellt sich jedoch die Frage, ob die oft kritisierte neue Release-Politik des Firefox nicht auch eine Mitschuld an den jetzt auftretenden Problemen hat. Die Mozilla Foundation möchte alle sechs Wochen einen neuen Firefox präsentieren. Dies setzt einerseits die Entwickler unter hohen Zeitdruck, die nur noch wenige Wochen haben, um neue Funktionen bis zur Finalreife zu führen, andererseits wird auch die Betaphase auf nur noch sechs Wochen reduziert. Möglicherweise zu kurz, um wirklich sicher sein zu können, dass es keine Probleme mit einer neuen Version gibt.

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