Firefox – Rückblick auf 2011 und Ausblick auf 2012

Seit wenigen Tagen kann man sich die Version 11 des beliebten Firefox-Browsers auf den Rechner holen. Seit sich Mozilla dazu entschlossen hat, alle sechs Wochen eine neue Version zu veröffentlichen, dürfen sich die Nutzer in regelmäßigen Abständen über Neuerungen freuen. Nun gibt Mozilla unter anderem einen Ausblick, was uns 2012 noch alles erwartet.

Firefox – Rückblick auf 2011 und Ausblick auf 2012

In einem Blog-Beitrag hat Robert Nymann, Technical Evangelist bei Mozilla, sowohl einen Rückblick auf 2011 als auch einen Ausblick auf 2012 für Firefox veröffentlicht. Zu den größten Ereignissen im vergangenen Jahr gehört sicherlich die Entscheidung, den Veröffentlichungszyklus von neuen Versionen auf sechs Wochen zu reduzieren. So können nicht nur neue Funktionen eher veröffentlicht, sondern auch Sicherheitslücken und andere Probleme schneller behoben werden. Dies kommt letztlich auch der Entwicklung des Browsers zugute. So sei laut Nyman die letzte Firefox-Version 2011 fast sieben Mal schneller als Firefox 3.6. Auch was den Speicherbedarf angeht, hat man etwas Positives zu berichten. Diesen konnte man um rund 50 Prozent senken.

Im vergangenen Jahr hat man auch den inzwischen bekannten Release Channel Firefox Aurora eingeführt, um Entwicklern und Interessierten die Möglichkeit zu geben, neue Features zu testen. Damit stehen mit Firefox Beta und Firefox Nightly insgesamt drei Channels zur Verfügung. Auch im Bereich Sicherheit und Privatsphäre hat man einige neue Entwicklungen auf den Weg gebracht. Nach den Angaben im Blog-Beitrag wurden im letzten Jahr 10.881 Verbesserungen vorgenommen und man hat dem Browser 83 neue Features und 135 APIs spendiert. Rund 480.000.000 Add-Ons wurden zudem durch die Nutzer installiert.

Einige Neuerungen haben die Entwickler von Mozilla bereits 2012 veröffentlicht. Zu den wichtigsten Verbesserungen gehört die Add-On-Kompatibilität mit neueren Versionen. Vor Firefox 10 musste man damit rechnen, nach dem Update bestimmte Erweiterungen nicht mehr nutzen zu können. Nun können alle Add-Ons, die mit älteren Versionen ab Firefox 4 kompatibel sind, ohne Probleme mit den aktuellen Versionen genutzt werden. Die Synchronisation der Erweiterungen, mit allen Firefox-Installationen auf verschiedenen Rechnern, hat man mit der Version 11 eingeführt.

Eine der größten Neuerungen ist Silent Update, das man mit Firefox 12 einführen wird. Hier werden dann wichtige Updates automatisch im Hintergrund heruntergeladen und installiert. So will man sicherstellen, dass Firefox sich immer auf dem aktuellsten Stand befindet, um stabil und sicher zu arbeiten. Darüber hinaus will man auch die Tools für die Entwickler weiterentwickeln und anbieten. Zusätzlich listet Nyman auch noch einige Web-Plattform Updates auf, wie das von Google entwickelte SPDY-Protokoll, das die Ladezeiten beim Aufruf einer Webseite erheblich verkürzen soll. Einige davon kommen bereits in den aktuellen Versionen zum Einsatz. Die komplette Liste mit allen veröffentlichten und kommenden Neuerungen findet man im Blog-Beitrag von Robert Nyman.

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