iOS-Browser: Auf Firefox muss verzichtet werden

Sebastian Trepesch
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Der Browser-Markt ist bei den Smartphones noch ordentlich in Bewegung. Eines der etablierten Programme für Desktop-Computer wird allerdings nicht auf iPhone und iPad erscheinen: Firefox. Das erklärte ein Mitarbeiter des Herstellers Mozilla. Als Grund nannte er Apples Vorschriften für den App Store.

Matt Brubeck vom Entwicklerteam des Firefox für Handhelds hat auf Quora.com klargestellt, dass es keine Pläne gibt, einen kompletten Firefox-Browser für iOS-Geräte zu veröffentlichen. Für andere Betriebssysteme hat Mozilla bereits Browser herausgegeben.

Grund sei Paragraph 3.3.2 der Entwickler-Vereinbarung für Apps im iTunes-Store, wonach eine Applikation keinen ausführbaren Code herunterladen oder installieren darf. Demnach sind auch komplette Browser nicht erlaubt.

Sofern Apple nicht das Vertragswerk ändert, müssen die Surfer also auf den beliebten Firefox verzichten. Allerdings sei ein anderer Mozilla-Browser bei Zeiten vorstellbar.

Aktuell bietet Mozilla mit Firefox Home lediglich eine Möglichkeit, Tabs und Chroniken des Desktop-Rechners zu synchronisieren. Andere Hersteller dagegen behelfen sich und nehmen beispielsweise den Apple-Browser als Grundlage.

Die noch recht neuen Plattformen von Mobiltelefonen und Tablet Computern wie Apples iOS oder Googles Android geben Softwareherstellern die Chance, sich einen Platz auf den Geräten zu erkämpfen. Mit Sleipnir, der das Surfen effizienter machen soll und Skyfire, der dank einem Kniff Flash-Inhalte darstellen kann, haben schon zwei Neulinge auf iOS-Geräten von sich Reden gemacht. Auch Opera bietet einen Browser an – kostenlos.

Weitere Themen: iOS, browser, Mozilla Foundation

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