Tracking beenden - So entschärft man Facebooks Like-Button

Holger Blessenohl
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Gestern hatten wir Euch vom aktuellen Streit zwischen Thilo Weichert, resp. dem Unabhängigen Landeszentrum für Datenschutz in Schleswig-Holstein, und Richard Allen, resp. Facebook Europe, berichtet. Dabei geht es darum, dass Facebook mit Hilfe des beliebten Like-Buttons Internet-User trackt bzw. zumindest tracken kann und Wege, eben dies zu beenden. Aber man muss nicht warten, bis sich die Streithähne geeinigt haben. Wir zeigen Euch, wie Ihr das Tracking in Euren Browsern ganz einfach beendet.

Tracking beenden - So entschärft man Facebooks Like-Button

Wie funktioniert User-Tracking?

Der Trick, den Unternehmen anwenden, um zu sehen auf welchen Seiten ihr Euch bewegt und was Euch interessiert, sind Cookies. Keine wirklich neue Sache also. Um den zu setzen, versuchen sie auf möglichst vielen Seiten im Internet mit kleinen iFrames und Javascripten präsent zu sein. Denn sobald beim Seitenaufbau irgendwelche Daten von einem Drittanbieter nachgeladen werden, könnt Ihr und Eure IP getrackt und fürs Profiling gespeichert werden. Die netten kleinen Zusatzfeatures wie Facebooks Like-Button, Twitters Tweet-Button und so weiter befinden sich also nicht nur aus reiner Menschenfreundlichkeit auf fast jeder Website.

Dabei werden von diesen Unternehmen meistens Cookies gesetzt, die es ihnen ermöglichen Euch immer wiederzuerkennen, auch wenn sich Eure IP ändert. Und genau hier könnt Ihr den Unternehmen einen Strich durch die Rechnung machen, indem Ihr einfach keine Cookies von Drittanbietern mehr akzeptiert. Wie das geht, zeigen wir Euch für die drei wichtigsten Browser Internet Explorer, Mozillas Firefox und Googles Chrome auf den nächsten Seiten. Danach zeigen wir noch, wie man mit der Browser-Erweiterung Ghostery für noch mehr Sicherheit sorgen kann, indem man gleich die ganzen Werbenetzwerke blockiert.

Weitere Themen: Mozilla Foundation

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