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Ausgefuchst: Firefox 3.5 unter der Lupe

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Der neue Firefox ist da: Schneller als seine Vorgänger soll er sein und die Privatsphäre besser schützen. Nach wie vor können Anwender ihn mit Add-ons individuell gestalten. Kamen zunächst nur die Benutzer der Beta-Version in den Genuss der finalen Version, können jetzt auch alle anderen Anwender auf den neuen Mozilla-Fuchs aktualisieren. Wie schnell er wirklich ist, was verbessert wurde und was neu ist, schaut sich macmagazin.de an und stellt Dir die Ergebnisse vor.

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Ein Blick auf die Geschwindigkeit: Als Referenz dient Apples Webbrowser Safari 4 und die Beta-Version 3.5b4 von Firefox.

Zunächst jagt der Acid-Test die Browser über die Teststrecke – das Programm untersucht die Standardeinstellungen und Animationsdarstellungen der Probanden. Darüberhinaus muss die Seite jedes Browsers nach dem Test Pixel für Pixel der gerenderten Referenzseite entsprechen, nur dann gibt es 100 von 100 Punkten.

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Im Test schneidet Firefox 3.5 mit 93 Punkten ab, genauso wie die Test-Version. Lediglich Safari 4 erreicht die Höchstpunktzahl. Allerdings sagt dieser Test nur etwas über die Darstellungsgenauigkeit aus, die Geschwindigkeit bestimmt der Peacekeeper-Test.

Seitdem Safari 4 auf dem Prüfstand war, hat Futuremark den Peacekeeper-Test weiter entwickelt. Deshalb haben wir nicht nur den Firefox 3.5-Browser getestet, sondern auch Safari 4 erneut dem Test unterzogen. Mozillas Firefox erreicht  auf dem macmagazin.de- Testrechner 1081 Punkte, Apples Internetbrowser 2294 Punkte. Der Firefox-Vorfahr 3.0.11 erreicht hingegen gerade einmal 656 Punkte. Die Werte sind allerdings nur ein grober Richtwert, da der Test für den Mac immer noch nicht ausgereift ist.

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Für den Leistungsschub von Version 3 auf 3.5 sorgt in erster Linie die neue JavaScript Engine TraceMonkey, im Vergleich zum Vorgänger hat sich dadurch die Geschwindigkeit beim Seitenaufbau nahezu verdoppelt.

Auch wenn bereits Unken-Rufe laut werden, man wäre im Zeitalter des Internets zum gläsernen Menschen geworden, solltest Du – egal ob Du daran glaubst oder nicht – Deine persönlichen Daten beim Surfen durchs Netz schützen. Dazu findest Du in Firefox 3.5 unter Einstellungen den Punkt Datenschutz. Hier kannst Du festlegen, wie lange sich der Browser besuchte Seiten merkt, was heruntergeladen wurde und ob das Programm Suchbegriffe und Formulardaten abspeichert. Mit einem Klick auf Firefox automatisch im privaten Modus starten in den Einstellungen verwaltest Du den Datenschutz und löscht nach Beenden alle Informationen zu Deiner Internetsitzung.

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Standortbezogenes Surfen – Wo bin ich?

Dein Firefox-Browser erkennt nun, wo Du Dich mit Deinem Mac befindest und bietet Dir zum Beispiel bei der lokalen Suche seine Hilfe an. Er übermittelt auf Anfrage einer Internet-Seite den Standort und schon kannst Du Dir nahegelegene Sehenswürdigkeiten anzeigen lassen sowie Umgebungskarten abrufen. Allerdings brauchst Du keine Angst vor einer Überwachung durch Deinen Mac haben, um Deinen Standort zu übermitteln, benötigt Firefox zunächst Deine Einwilligung. Diese Funktion ist immer optional und nie automatisiert.

Tab-Verwaltung – Im freien Flug zum anderen Fenster

Mitunter wird es trotz der Expose-Funktion von Mac OS X 10.5 reichlich unübersichtlich auf dem Schreibtisch – während Deiner Arbeit und Recherchen im Internet hast Du mehrere Browserfenster geöffnet. Möchtest Du die geöffneten Internetseiten in einem Fenster haben, musst Du nicht unbedingt Adressen kopieren und sie im gewünschten Fenster in einem neuen Tab öffnen. Mozilla hat die Tab-Funktion verbessert – Du kannst nun einen Tab mit der Maus anwählen und mit gedrückter Maustaste zu einem anderen Browserfenster rüberziehen.

Offen für Vieles – Ohne Plug-in Videos im OggTheora-Format sehen

Und noch eine Neuerung steckt unter der Firefox-Haube: Der Browser unterstützt nun auch ohne passendes Plug-in Videos im offenen OggTheora-Format. Theora ist ein freier Video-Codec und gehört zum Ogg-Containerformat. Das Format stellt eine patentfreie Alternative zu den proprietären Niedrig-Bitraten-Video-Codecs RealVideo, DivX und Windows Media Video dar und wird ebenso für in Internetseiten eingebettete Videos verwendet.

Schlussakkord

Auch wenn der neue Firefox gegen Safari 4 einen Geschwindigkeitsnachteil hat, so ist er dennoch schneller als seine Vorfahren. Falls Du nun fragst, warum Mozillas Firefox 3.5 auf Deinem Mac landen sollte, obwohl sich dort schon Safari 4 tummelt? Zwei Browser sind besser als einer – zum Beispiel verwendet macmagazin.de die Anwendung WordPress um für Dich die Artikel zu erstellen. Unter Safari 4 kam es gelegentlich zu Problemen bei der Bildbearbeitung, so dass der Redakteur schnell auf den zweiten Browser – in den meisten Fällen Firefox – auswich, um den Artikel fertig zu stellen.

Außerdem bringt er einige neue Funktionen mit, so zum Beispiel kannst Du mit Genuss und ohne Reue durch die Weiten des Internets surfen – der Datenschutzfunktion sei Dank. Gefallen kann auch die Tab-Verwaltung, mit der Du beliebig die Tabs wie ein Hütchenspieler zwischen den Browserfenstern hin und her schieben kannst. Und arbeitest Du ohnehin schon mit Firefox, bringt Dir die Aktualisierung einen deutlichen Geschwindigkeitszuwachs beim Surfen.

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Wie schon die Vorgänger kannst Du auch Firefox 3.5 kostenlos von der Herstellerseite herunter laden oder, falls Du bereits eine frühere Version des Browsers verwendest, über den Menüpunkt Help/ Check for Updates aktualisieren.

17,6 Megabyte Download – mindestens Mac OS X 10.4 – kostenlos. Teaserbild: mikebaird, “Red Fox Pup(s) Morro Bay, CA 28 May 2008″. Some rights reserved. Flickr.

Weitere Themen: Mozilla

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