Cloud Computing mit der Ouya: NVIDIA bestätigt GRID Unterstützung

Jens Herforth
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Auf dem MWC in Barcelona haben wir euch dieses Jahr die Cloud-Computing Lösung GRID von NVIDIA vorgestellt. Darüber können Vollpreis Konsolen oder Computerspiele auf Smartphones und weniger performanten Geräten dargestellt werden. Über eine virtuelle Maschine im Internet werden die Spiele gerendert, nur noch Befehlsgewalt und Bild landen bei euch Zuhause. Das Ganze wird auch mit der Android Spielekonsole Ouya möglich sein.

Cloud Computing mit der Ouya: NVIDIA bestätigt GRID Unterstützung

Bisher waren die Kommentare auf YouTube und unserer Seite sehr gespalten. Die Kickstarter Konsole Ouya ist keine richtige Konsole, die bisher vorgestellten Spiele nicht der burner. Tiefgründige Vollpreis-Titel sind auf der kleinen Konsole kaum möglich da Speicher und auch Leistung begrenzt sind. Der Tegra 3 Prozessor ist wirklich stark, doch ein Spiel wie Borderlands 2 oder auch Skyrim würden niemals darauf laufen.

Cloud Computing – Konsolen der Zukunft?

Schon die XBox One macht es vor: Ihr “always-on” Verfahren ist sehr umstritten, gerade in Zeiten der Drosselkom Telekom. Dennoch hat Microsoft ein riesige Server-Farmen, die nur darauf warten, die laufenden Spiele zu unterstützen und Weitsicht, Kantenglättung oder sonstige Grafik Feinheiten zu übernehmen. Damit ist die X-Box One kräftiger und ist aufgrund austauschbarer Hardware in den Servern auch in Zukunft noch sehr Leistungsstark.

Wenn NVIDIA jetzt das GRID Cloud Computing System auf Smartphone und eben auch auf die Ouya bringt, könnte dies eine interessante Lücke auf dem Markt schließen. Der Tegra 3 ist stark genug um GRID flüssig laufen zu lassen. Eine ordentliche, latenzfreie Internetleitung vorausgesetzt, könnte NVIDIA GRID die Ouya zum günstigen Allrounder machen. Da das Team von NVIDIA und Ouya für die Produktion an der kleinen Konsole eng zusammengearbeitet haben, wird man aus dem kleinen Ding auch noch etwas mehr Saft herauskriegen, also bei anderen Terga 3 Geräten.

Die Zukunft ist und bleibt Cloud Computing

Auch wenn es uns immer weniger gefällt, doch der massive Vormarsch der Industrie wird es fördern: Cloud Computing wird immer wichtiger. Das neue SimCity, Diablo 3 oder auch diverse Smartphone Spiele. Eine Internetverbindung wird immer mehr zum Muss und mit den Lösungen von Microsoft und NVIDIA glaube ich an eine sehr komfortable Lösung für den Verbraucher. Auf Anfrage bei NVIDIA hieß es im Februar noch, dass GRID erst in den USA, später aber auch definitiv nach Europa kommen soll. Der Gamer-Markt ist hier zu lukrativ, als dass mann ihn sich entgehen lassen könnte.

Quelle: androidauthority via

Weitere Themen: Mobile World Congress (MWC), Nvidia

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