OpenOffice - Oracle gibt die Entwicklung zurück an die Community

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Oracle gibt die Pläne für ein kommerzielles OpenOffice auf. Die freie Büroanwendungs-Software wird in Zukunft wieder von der Open Source Community gemanagt.

OpenOffice - Oracle gibt die Entwicklung zurück an die Community

Durch die Übernahme von Sun Anfang 2010 hatte Oracle Proteste ausgelöst, die schließlich dazu führten, dass OpenOffice-Entwickler sich abwandten und mit LibreOffice eine Alternative zu OpenOffice schufen.

Oracle plante eine kommerzielle Version von OpenOffice, sah jedoch mit einer Pressemitteilung am Freitag wieder davon ab.

“Angesichts des breiten Interesses an freien Anwendungen für die persönliche Produktivität und der schnellen Entwicklung von PC-Technologien denken wir, dass das OpenOffice.org-Projekt am besten von einer Organisation betrieben wird, die sich darauf konzentriert, diese breite Nutzerbasis auf einer nichtkommerziellen Grundlage zu bedienen”, sagte Oracle-Manager Edward Screven in der Pressemitteilung.

Man wolle sich sofort mit den Community-Mitgliedern in Verbindung setzen, um den Erfolg von OpenOffice voranzutreiben. Die Verbreitung von Formaten wie ODF will Oracle auch weiterhin unterstützen.

Oracle möchte auch in Zukunft weiter in Open Source-Bereiche investieren. Das betrifft vor allem Linux und MySQL.

Von wem OpenOffice in Zukunft entwickelt wird, ist noch unklar. Ob LibreOffice als Alternative überhaupt noch bestehen bleibt ebenso.

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