Opensource-DVD

Download Ver. 42.0 - für Windows

Die Opensource-DVD ist ein Megaprojekt mit offenem Ende. Seit rund einem Jahrzehnt stellt Christian Trabi die wohl vollständigste Opensource-Sammlung zusammen. Warum das mehr ist, als nur eine Programmsammlung, erfahrt Ihr hier!

Fast 600 leistungsfähige Programme aus allen möglichen Genres finden wir auf der deutschen Opensource-DVD. Vom Brennprogramm, über Officepakete, Tools, Sicherheitswerkzeugen bi hin zu Bildbearbeitungen reicht die Palette der Opensource-Programme. Damit ist diese DVD der deutliche Beweis dafür, dass uneingeschränkt nutzbare Software kostenlos und trotzdem leistungsfähig sein kann.

Nur echte Opensource-Software auf der Opensource-DVD

Im Reich der Software stellt die Opensource eine Besonderheit dar. Hier bekommt man nicht nur kostenlos ein Programm zur Verfügung gestellt, sondern selbst die Programmequellen, der Sourcecode, sind frei. Der Macher der Opensource-DVD achtet sehr darauf, dass diese Voraussetzung wirklich erfüllt ist, bei allen in der Sammlung enthaltenen Programmen.

Das extrem ambitionierte Projekt gibt es nun seit 2005 und es erfreut sich einer treuen Gefolgschaft. Denn nirgends sonst macht sich jemand die Mühe, diese Mengen von Programmen zu sammeln, sie zu testen und zu jedem Programm eine kleine Besprechung zu schreiben. Darüber hinaus sind auf der Webseite der DVD regelmäßig Aktualisierungen aller Programme zu finden, sobald sie veröffentlich werden. So muss die riesige ISO-Datei nicht beinahe täglich erneuert und auf die vielen öffentlichen Downloadserver hochgespielt werden. Und bei über 700 Programmen (560 Anwendungen und weiteren 150 Spielen) wäre das häufig nötig. Aus demselben Grund wird die DVD nicht jedes Vierteljahr erneuert, wie ursprünglich einmal beabsichtigt.

Die Opensource-DVD downloaden und nutzen, ohne sie zu brennen

Eine vollständige Programmsammlung auf der Festplatte zu haben, ist natürlich praktisch. Andererseits umfasst die Größe der Opensource-DVD mittlerweile 8 Gigabyte und damit ist sie für normale Supermarkt-Rohlinge zu groß. Das muss uns aber nicht davon abhalten, sie trotzdem zu nutzen. Dafür gibt es gleich mehrere praktische Methoden.

Mit dieser Größe passt die ISO-Datei beispielsweise immer noch gut auf einen USB-Stick. Sie kann auch auf der Festplatte liegen bleiben. Denn in Ihr liegen alle Programme wohlgeordnet vor und um daran zu kommen, müssen die meisten von uns nicht mal spezielle Software installieren. Denn Pack-Manager wie etwa 7-Zip können ISO-Dateien so öffnen, als wären es ZIP-Dateien. Und dann finden wir die Ordner aller Programme auf der Opensource-DVD unter htdocs\programme\files.

Doch noch einfacher ist eine andere Methode. Mit der Freeware WinCDEmu können wir jede ISO-Datei öffnen, als wäre es eine CD bzw. DVD. Dabei wird die ISO-Datei dann als virtuelle DVD geöffnet und verhält sich unter Windows genau so, als hätte man eine echte Silberscheibe eingelegt! Dazu installiert man zuerst WinCDEmu, damit sich das Programm als ein virtueller Systemtreiber integriert. Danach startet ein Doppelklick sofort ein kleines Menü, das oben zu sehen ist. Hier können wir z.B. entscheiden, welchen Laufwerksbuchstaben die Opensource-DVD bekommen soll. Danach können wir im Windows-Explorer genauso auf die Daten zugreifen, als hätten wir eine echte DVD im Laufwerk. Falls man den Autostart abgeschaltet hat, kann man das DVD-Menü nun mit der Programmdatei autoexec.exe starten.

Daraufhin öffnet sich ein Menü, das an die Webseite der DVD erinnert. Hier sehen wir alle Programme, nach Kategorien geordnet. Wir bekommen zu jeder Anwendung eine kleine Erläuterung, können sie installieren oder auch zur Webseite des Herstellers wechseln. So kann man die Opensource-DVD beispielsweise von einem Stick starten, ohne teure Double Layer DVDs kaufen oder Festplattenplatz verschwenden zu müssen.

Vorteile
  • Sehr umfangreiche Sammlung von Open Source-Programmen
Nachteile
  • Keine

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