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Opera 10.5 Beta nun auch für Mac OS X

Bernd Korz

Es ist soweit, das Unternehmen aus Oslo, der Hauptstadt von Norwegen, hat endlich auch eine Betaversion seiner aktuellen Browser Version 10.5 für Mac OS X veröffentlicht. Zwar steht für Windows schon Beta 2 zur Verfügung, aber auch die Beta 1 für Mac OS X kann sich sehen lassen.

Was uns sofort auffiel war die Geschwindigkeit. Der Browser braucht etwas länger bis er startbereit ist als unser Chromium, den wir hier im täglichen Einsatz haben. Hat man den Opera aber das 2-3x gestartet, ist er ab dann in Windeseile auf dem Desktop verfügbar und die letzten aufgerufenen Tabs werden dann sofort mit angezeigt. Hier ist er am Ende dann schneller als alle anderen Browser die wir testen.

Die Oberfläche ist möglichst schlicht gehalten und man hat hier endlich den richtigen Schritt getan. Seit Opera 6 war es eher so, dass die Norweger mehr und mehr in den Browser gepackt hatten und einem die Lust an diesem Programm förmlich genommen wurde.

Das Konzept geht auf und man verspürt hier direkt “Freude am Fahren”. Wem die Tabs so nicht ausreichen und wer gerne eine Vorschau hätte,der kann sich die Tableiste einfach per Maus vergrößern, hier geht Opera einen völlig anderen Weg und bietet etwas bisweilen einzigartiges an. Zwar hat man auch eine Browservorschau, wie man es von Chromium und Safari gewohnt ist, aber mit der Vorschau in den Tabs direkt, das ist cool und neu.

Wer die Tabvorschau nicht nutzt kann einfach mit der Maus über einen Tabreiter gehen und bekommt unterhalb des Mauszeigers eine aktuelle Vorschau angezeigt. Dies funktioniert sowohl mit als auch ohne Tabreiter-Vorschau.

An der linken Seite des Browsers kann man sich eine “Sidebar” einschalten. Hier kann man sich z.B. Widgets für alle möglichen Aufgaben wie Last.fm, Editoren, CSS viewer… installieren. Wir haben 3 Widgets ausprobiert und mussten feststellen, dass hier leider überhaupt nichts funktioniert in der Beta. Die Widgets werden als einzelne Programme auf dem Mac System installiert und keines davon konnten wir ans Laufen bekommen. Die Google Sidebar ließ sich zwar als App starten, aber Eingaben oder ein View in irgend einer Art und Weise konnte nicht gesehen werden. Das PageRang Widget hatte sich bei jedem Start von Opera neu installiert und so hatten wir nach 10 Testläufen auch 10x das Widget im System, keines davon wollte jedoch laufen. Also: Dies ist definitiv noch ein Rohbau.

Zum Zoomen bitte anklicken

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Die Sidebar hat aber noch eine Menge mehr an Funktionen zu bieten und man kann sich recht viele Applikationen hinzu installieren wie einen MediaPlayer, einen Messenger, Web Server, File Sharing und diverse andere. Der Opera lässt sich so zu einem Allroundtalent ausbauen.

Das Opera den Browser auch für Mac OS X perfekt anpassen möchte, zeigen Funktionen wie

  • Multi-Touch Gesten Support
  • Entwicklung mit Cocoa
  • Growl Benachrichtigung
  • Eine Unified Toolbar

Der Operabrowser kommt mit einer komplett neu geschriebenen JavaEngine und ist somit über 10% schneller als der aktuellste Safaribrowser von Apple. Die neue JavaEngine mit dem Namen Carakan bringt den Browser so richtig in Fahrt, wir konnten das auf jeder Seite, die wir aufriefen wirklich spüren. Aber auch beim Scrollen von Seiten mit viel Inhalten (Mediales…) wurde einem die Geschwindigkeit förmlich bewusst.

Den Browser kann man sich hier herunterladen. Nach dem ersten Start zeigt er an, dass es die Alphaversion ist, was aber eher ein Fauxpas von Opera Labs ist, man hat einfach den Startscreen nicht auf den neuesten Stand gebracht.

Weitere Themen: Mac OS X, Opera Software

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