Opera 15: Erste Opera-Version mit Chromium-Engine erschienen

Bereits im Mai hatte Opera eine Vorab-Version der nächsten Generation des eigenen Browsers veröffentlicht, die erstmals auf Googles Chromium basiert. Nun ist die fertige Version Opera 15 erhältlich.

Opera 15: Erste Opera-Version mit Chromium-Engine erschienen

Bisher setzte Opera auf eine eigene Browser-Engine namens Presto. Der Browser erfreute sich bei einigen Benutzern einer großen Beliebtheit, konnte aber nie wirklich viele Marktanteile für sich gewinnen – vor allem im Vergleich zu den größten Browsern Internet Explorer, Firefox und Chrome befindet sich der Browser eher in einer Nischenposition.

Mit der neuen Version 15 setzt Opera nun auf die Open-Source-Rendering-Engine Chromium – ein Projekt, das Google betreibt und für den eigenen Browser Chrome verwendet. Der Wechsel soll in erster Linie zu mehr Kompatibilität führen – da sich Web-Entwickler logischerweise zunächst besonders viel Mühe geben, ihre Seiten mit den “wichtigsten” Browser-Engines kompatibel zu machen.

Obwohl Opera jetzt auf die gleiche Engine wie Chrome setzt, haben die Entwickler die eigenen Features beibehalten und verbessert – beispielsweise die “Speed Dial”-Übersicht der beliebtesten Seiten, einen Proxy-Browsing-Mode für langsame Internetverbindungen, die “Stash”-Funktion, mit der sich Screenshots von Websites abspeichern lassen oder die “Opera Discover”-Funktion, die dabei hilft, anhand der eigenen Interessen neue Seiten zu entdecken.

Auch wenn Opera nun auf den gleichen “Unterbau” wie Google Chrome setzt, behält der Browser also eine eigene Daseinsberechtigung. Opera wird sich also keine Sorgen mehr um Kompatibilität machen müssen und auf eigene Features konzentrieren können.

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