Opera Mini: Schlechte Noten im Acid Test

Thomas J. Weiss
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Opera mini fürs iPhone muss im Acid3-Test Federn lassen. Der Browser ist auf dem Apple-Handy die einzige Browser-Alternative zu Safari, die nicht dessen Unterbau benutzt. Beim Rendern W3C-konformer Webseiten allerdings tut sich der neue schwer.

Die Seite iSmashPhone hat sowohl Desktop- als auch mobile Browser im Acid3-Test gegeneinander antreten lassen. Dieser lässt sich problemlos auch zu Hause durchführen: Es genügt, die Seite der Betreiber aufzurufen, die dem Browser eine Reihe von Aufgaben stellt, die er lösen muss. Sie reichen über das Rendern von einfachen HTML-Tabellen über SVG und SMIL bis hin zum Verabeiten von JavScript-Code.

Im besten Fall ereicht ein Browser dabei 100 von 100 möglichen Punkten – so wie auf dem Mac Safari 4, Google Chrome und Opera 10. Auf dem iPhone erreicht auch die mobile Variante von Safari 100 Punkte, im ausgegebenen Testbild allerdings ist noch ein kleiner Fehler zu sehen. Andere mobile Browser erreichen die volle Punktzahl bislang nicht, auf Platz zwei hinter Safari mobile folgt derzeit der aktuele Android-Browser, der noch 93 Punkte schafft.

Opera Mini schafft lediglich 74 von 100 Punkten. Das Testbild, das ebenfalls ergebnisrelevant ist, gerät zudem vollständig aus den Fugen. Laut AppleInsider könnte dies bereits geschehen, während Webseiten auf Operas Proxy-Servern komprimiert werden, was bei der Verwendung des Mini-Browsers generell geschieht. Dabei sollden die Server auch alle im Web verwendeten Schriften durch Helvetica ersetzen, die komplette Struktur der Seite wird von HTML in eine Sprache namens OBML (Opera Binary Markup Language) konvertiert.


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