Opera Mobile Store: Noch ein App Store

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Opera kommt nun ebenfalls mit einem Store mit Apps für Android-, Symbian und BlackBerry-Betriebssystem sowie mit Java-Unterstützung. Im Opera Mobile-Browser gibt es jetzt einen neuen Tab im SpeedDial-Menü, der auf den AppStore verweist. Dort werden Apps angepasst an das Betriebssystem und den Verwendungsort angeboten.

Opera Mobile Store: Noch ein App Store

Der Opera Mobile Store wird nicht von den Norwegern selbst bestückt. Es handelt sich eigentlich um den Appstore von Appia, ehemals PocketGear, der sein Angebot an verschiedene Firmen als White-Label-Lösung lizenziert, unter anderem Yahoo!, Samsung, Verizon und T-Mobile. Appia liefert auch Apps großer Anbieter wie Electronic Arts und Rovio aus.

Der Opera Mobile Store ist webbasiert. Startet man den Opera Mobile Store, bekommt man auf einem Samsung Galaxy S in Deutschland folgende Apps angeboten:

Opera Mobile Store

Klickt man sich durch die Gratis-Apps, erhält man den Download als APK, Kauf-Apps kann man entweder per Kreditkarte oder Handyrechnung zahlen.

opera mobile store

Ob er nun Apps aus einem weiteren AppStore benötigt, muss jeder Nutzer für sich selbst entscheiden. Die meisten Apps gibt es schließlich auch im Android Market. Es ist natürlich immer gut, Alternativen zu haben, aber der Opera Mobile Store kommt in unseren Augen eher müde daher. Allein die Tatsache, dass es sich um eine Webseite handelt, ist schon als schwierig zu betrachten: So bleibt zum Beispiel die Frage nach App-Updates ungeklärt.

Unser Fazit: Aus Operas Sicht mag der Mobile Store als zusätzliche Einnahmequelle zur Gegenfinanzierung ihrer guten kostenlosen Software sinnvoll sein. Für den Nutzer bietet er allerdings nur geringen Zusatznutzen.

Opera Mobile Store

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