Showstoppers: Fakten zu Opera und Swype [MWC 2011]

Erster Tag des MWC. Wobei: Nullter Tag, denn offiziell geht die Messe ja erst morgen los. Neben dem unvermeidlichen Samsung-Event und der dooferweise gleichzeitig stattfindenden Sony Ericsson-Pressekonferenz (dazu morgen mehr) gab es noch ein weiteres interessantes Event, auf dem wir kurz vorbeigeschaut haben: Die von Huawei ausgerichteten “Showstoppers”. Dort haben wir mit Vertretern von Swype und Opera gesprochen, denen wir zumindest ein paar interessante Zukunftsaussichten aus den Rippen leiern konnten.

Showstoppers: Fakten zu Opera und Swype [MWC 2011]

Die Jungs von Swype führten ihre Tastatur auf dem PC per Wiimote vor sowie – obacht – auf einem iPad. Zu dieser Version gab sich der Swype-Vertreter zugeknöpft. Angesprochen auf die beliebte Android-Version sagte uns der Swyper:

  • Das Beta-Programm wird in seiner derzeitigen Version weitergeführt. Ein Start im Market als Paid App ist nicht geplant.
  • Swype befindet sich in Gesprächen mit den Hardwarepartnern, also etwa Motorola, Samsung und Dell, den Wechsel von einer vorinstallierten auf die Beta-Version zukünftig zu vereinfachen. (Derzeit muss man für diesen Wechsel noch recht tief ins System eingreifen.)
  • Man arbeitet daran, aus Swype mehr als “nur” eine Software-Tastatur zu machen. So soll es vielleicht bald möglich sein, Text einzugeben und dann mit einer bestimmten Swype-Geste diesen Text bei Twitter zu verbreiten.

Die Norweger von Opera standen uns ebenfalls Rede und Antwort. Soviel haben wir herausfinden können:

  • Auf dem iPad wird im neuen Opera Mini eine Technik zur Datenkompression verwendet, die die Ladezeiten im Vergleich zu Safari deutlich verringert.
  • Opera Mini und Opera Mobile sind unter Android in ihren neuen Versionen auf dem ersten Blick kaum noch unterscheidbar. Grund: Die Norweger geben sich Mühe, dass die Opera-Erfahrung auf allen Systemen identisch ist und so eben auch über Browservarianten hinweg. Alle wichtigen Funktionen befinden sich jetzt zum Beispiel in der Menüleiste am oberen Rand.
  • Trotzdem nehmen die Operaner Rücksicht auf die Betriebssystemspezifika. So bekommt die Android-Variante von Opera Mobile jetzt endlich seine Share-Funktion, mit der man z.B. sehr viel einfacher Webseiten weitergeben kann.

Eventuell reichen wir die Interviews in Videoform nach.

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Weitere Themen: Mobile World Congress (MWC), Opera Software

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