osShutdownTimer

Download Ver. 1.98 - für Windows

Windows zeitgesteuert runterfahren, ausloggen, ausschalten oder neu starten. Mit diesem deutschen, attraktiven Freewareprogramm geht das ganz einfach!

Prinzipiell gibt es Windows-Kommandozeilenbefehle, mit denen man nicht nur Programme starten oder beenden, sondern sogar den Rechner herunterfahren kann. Allerdings merkt sich niemand – mich eingeschlossen – diese Befehle. Und warum auch, wenn es doch viel bequemer und einfacher geht?

Oliver Schneider hat mit seinem Tool osShutdownTimer genau den richtigen Punkt zwischen Leistungsfähigkeit und einfacher Bedienung getroffen. Dabei ist das Programm mit knapp 65 KB auch noch winzig und portabel – kann also auch vom USB-Stick gestartet werden.

Die Programm-Oberfläche hält sich nicht mit überflüssigem Schnick-Schnack auf. Eine große Uhr zeigt die verbleibende Zeit. Oben wird angekreuzt, was mit dem PC nach Ablauf der Zeit geschehen soll. Dabei stehen folgende Möglichkeiten zur Verfügung:

  • Shutdown – Herunterfahren
  • Restart – Neu starten
  • Poweroff – Ausschalten
  • Logoff – Benutzer abmelden
  • Standby
  • Hibernate – Windows Ruhezustand

Auf der rechten Seite des Programms befinden sich große Buttons, mit denen man der ablaufenden Zeit Blöcke von einer, fünf und dreißig Minuten bzw. vier Stunden hinzufügen oder abziehen kann. Unter der Zeit stehen dann Datum und Uhrzeit, zu denen die Aktion ausgeführt wird. Es gibt auch die Möglichkeit, Datum und Zeit manuell einzugeben. Dazu klickt man auf die Zeitzeile. Außerdem befinden sich über den Zahlen des Countdowns noch Pfeile, mit denen wir die Zeit genau einstellen können.

Dass das Programm sehr zuverlässig genau das tut, wozu es geschaffen wurde, musste ich beim Test am eigenen Leib erfahren. Als die Zeit abgelaufen war, fuhr der osShutdownTimer meinen Rechner gnadenlos und unaufhaltsam herunter und schaltete ihn aus. Ich konnte gerade noch meinen Text speichern. Gefährlich ist auch der große, grüne Button mit der Aufschrift Now. Klickt man versehentlich darauf, wird jegliche eingegebene Zeit ignoriert und die markierte Aktion wird sofort ausgeführt. Der Button Break pausiert die Uhr. Das geht übrigens auch durch das einfache Betätigen der Escapetaste!

Damit der osShutdownTimer nicht dauernd sichtbar ist, kann man es verkleinern. Man kann den ihn in den Hintergrund legen und in die Taskleiste verkleinern. Trotzdem wird man nicht erleben müssen, dass das Tool auf einmal und überraschend den Rechner runterfährt, weil es 15 Sekunden vorher eine akustische Warnung gibt. Außerdem gibt es die Option, eine Bestätigung vor dem endgültigen Herunterfahren zu verlangen. Man kann so aber einen ungewollten Neustart verhindern, wenn man das Programm vergessen hat und doch noch am PC arbeitet.

Nützlich ist die Möglichkeit, das Programm mit Kommandozeilenparametern aufzurufen, die Im Programmbildschirm stehen. So kann man es in eigene Batchdateien integrieren, die beispielsweise nach einigen anderen Aktionen (etwa einem Backup) den PC ausschalten.

Updates

Version 1.90: Die aktuell eingestellte Zeit kann als desktop-Icon gespeichert werden. So kann man das Programm beispielsweise mit einem Klick starten und gleich die voreingestellte Zeit mit der voreingestellten Aktion koppeln.

 

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