Bildbearbeitungsprogramme gibt es inzwischen viele. Eine kostenlose wie empfehlenswerte Variante ist jedoch das kostenlose Tool Paint.NET, das von der Washington State University in Zusammenarbeit mit Microsoft entwickelt wurde und sich vor allem durch die zahlreichen Features sowie eine ansprechende Bedienoberfläche auszuzeichnen vermag.
Mit den verfügbaren Werkzeugen kann das entsprechende Bild beliebig verändert und professionell gestaltet werden. Hierzu zählen Pinsel und Stifte, Pipetten und Auswahlmasken, mit denen rote Augen entfernt oder Farben verändert
werden können. So gestaltet sich die Veränderung der Fotos auch dank der leicht verständlichen Menü-Anordnungen als äußerst einfach. Darüber hinaus ist es möglich, über die Verlaufsfunktion einzelne Arbeitsschritte nachträglich zu
korrigieren. Außerdem lassen sich externe Quellen wie Digitalkameras oder USB-Sticks problemlos importieren und damit den Anwendungsbereich des kostenlosen Tools noch zusätzlich erweitern.
In den letzten Versionen wurde besonders an der Geschwindigkeit sowie der Stabilität gearbeitet und die Speicherkapazität optimiert. Gerade in Bezug auf den Hauptspeicherverbrauch gab es Kritik seitens der Nutzer, die sich vor allem darüber beklagten, dass die Paint.NET-Anwendung auf dem Laptop in kürzester Zeit zu Lasten des Akkus ging. Mit der Reduzierung der Installationsgröße auf 12 MB wurde diesem Problem inzwischen Rechnung getragen.
Diverse Plug-Ins ergänzen das Funktionsspektrum des Programms in vielerlei Hinsicht, egal ob es sich um verschiedene Filtersammlungen, Dekorationseffekte, dreidimensionale Features oder gar die Entwicklung eigener Plug-Ins geht. Alle Extras sind kostenlos und erheben Paint.NET zu einer ernstzunehmenden Konkurrenz von Adobe
Photoshop oder GIMP. Zur Installation wird Microsofts .NET-Framework benötigt.